Ist Cem Garipoğlu wirklich tot? Warum fehlt im Grab von Garipoğlu ein Detail, das selbst im Grab von Özal gefunden wurde?
Das Grab von Cem Garipoğlu, dem Mörder von Münevver Karabulut, wurde am 3. Oktober geöffnet. Rechtsanwalt Rezan Epözdemir äußerte sein Erstaunen über ein Detail, das im Grab von Turgut Özal gefunden wurde, im Grab von Garipoğlu jedoch fehlte.
Das Grab von Cem Garipoğlu, der 2009 in Bahçeşehir die Gymnasiastin Münevver Karabulut brutal ermordete, wurde vor kurzem geöffnet. Während Polizeieinheiten rund um den Friedhof umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen trafen, waren der beauftragte Staatsanwalt, Polizei- und Spurensicherungsteams, Mitarbeiter der Rechtsmedizin sowie Rezan Epözdemir, der Anwalt der Familie von Münevver Karabulut, auf dem Friedhof anwesend. Niemand aus der Familie Garipoğlu war während der Graböffnung vor Ort.

Rechtsanwalt Rezan Epözdemir wies bei der Schilderung der Graböffnung auf einen Punkt hin. Auch das Grab des ehemaligen Staatspräsidenten Turgut Özal war aufgrund von Zweifeln seiner Familie geöffnet worden. Epözdemir betonte, dass dort Leichentücher und Stoffreste vorhanden waren, und erklärte, er finde es befremdlich, dass im Grab von Garipoğlu weder Stoff- noch Leichentuchreste gefunden wurden.

In der Sendung Çalar Saat auf NOW äußerte sich Epözdemir wie folgt:
"Die Spurensicherungsteams waren vor Ort. Sie haben die gesamte Arbeit mit Kameras aufgezeichnet und fotografiert. Besonders für die Identifizierung, was sehr schwierig ist, da die Integrität des Leichnams zerstört ist.

"JEMAND AUS DER FAMILIE HÄTTE ANWESEND SEIN MÜSSEN"
Rechtlich ist es faktisch nicht möglich, aber dennoch hätten Familienmitglieder der Familie Garipoğlu anwesend sein müssen. Denn die Generalstaatsanwaltschaft Silivri hatte dies in ihrer Anweisung an die Generalstaatsanwaltschaft Anadolu, insbesondere in ihrem Zwischenbeschluss Nr. 3, ausdrücklich gefordert. Doch die Familie wurde nur durch ihren Anwalt vertreten.

KARABULUT-FAMILIE KONNTE WEGEN IHRES LEIDS NICHT TEILNEHMEN
Unsere Mandanten wollten aufgrund des Traumas, des Schmerzes und der tiefen Trauer, die sie durchleben, verständlicherweise nicht kommen. Die Gegenseite war jedoch durch einen Anwalt vertreten. Es ist sehr ungepflegt. Als ich zum Grab ging, waren weder Name noch Nachname erkennbar; es ist ungepflegt, fast dem Schicksal überlassen, ein Grab in einer sehr abgelegenen Ecke. Selbst Geburts- und Sterbedaten sind nicht erkennbar. Es sollte der 29. Oktober 1991 und der 10.10.2014 sein, selbst das ist nicht lesbar.
BETONUNG AUF DEN BEITRÄGEN MIT DER SÄGE
Auch der Grabstein ist sehr ungepflegt. Einerseits verleihen Sie diesem Mord eine Bedeutung und Heiligkeit, posieren auf dem blutigen Sofa, machen Beiträge mit Sägen, Beiträge mit Wasserhähnen, feiern am 3. März, dem Tag, an dem Münevver ermordet wurde, und andererseits ist das Grab Ihres Sohnes, der der Täter dieses Mordes ist, den Sie mit solcher Heiligkeit und Bedeutung belegen, und der den Mord wie ein Monster und unter Qualen begangen hat, in diesem Zustand. Der Grabstein liegt in der Mitte, der Friedhof ist äußerst ungepflegt.

"KEIN LEICHENTUCH, KEIN STOFFFRAGMENT"
Wir begannen um 11:08 Uhr mit dem Ausheben des Grabes. Gegen 11:32 Uhr wurde der Leichnam von Cem Garipoğlu erreicht. Die erste Ebene war völlig leer. Wir gingen zur zweiten Ebene über. Auf der zweiten Ebene war die Integrität des Leichnams offen gesagt zerstört. Die Gerichtsmediziner waren überrascht. Denn es gibt absolut keinen Regen und kein Wasser. Seit 10 Jahren ist kein Wasser eingedrungen, kein Regen. Kein Leichentuch, kein Stofffragment... In einer Ecke befand sich ein Schädel, es gab Knochen.
Die großen Knochen lagen in den Ecken und die kleinen Knochen ebenso. Außerdem gab es eine 30x30 cm große Plastiktüte. Auch dafür fanden wir keine Erklärung. In den Protokollen wurde festgehalten, dass kein Leichentuch und kein Stofffragment vorhanden waren. Dies steht im Erkundungsprotokoll und im Protokoll der Graböffnung. Auch das Vorhandensein einer 30x30 cm großen Tüte wurde vermerkt.

"IM GRAB VON ÖZAL WAR ES VORHANDEN"
Offen gesagt fand ich das Fehlen des Leichentuchs sehr befremdlich. Als das Grab des verstorbenen Turgut Özal geöffnet wurde, hatte seine Familie ebenfalls Zweifel. Im Grab des Herrn Staatspräsidenten befand sich ein Leichentuch. Dies ist ein Ort, an dem nicht viel Wasser eindringt.
Es gibt absolut keinen Regen und kein Wasser. Selbst wenn das Leichentuch unter der Erde für einen Moment verschwunden wäre, hätten unbedingt Fragmente davon vorhanden sein müssen. Aber es gibt dort nicht einmal eine Spur eines Leichentuchs. Zudem ist die körperliche Integrität des Leichnams zwar zerstört, aber der Schädel liegt an einer Stelle, die Knochen an einer anderen, und auf der Erde liegt eine verstreute Tüte."
Nachrichtenquelle: 12punto
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