Erklärung von Justizminister Tunç zur E-Signatur: Niemand soll Zweifel haben
Justizminister Yılmaz Tunç informierte über die Entwicklungen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu E-Signaturen und gefälschten Diplomen, die derzeit die öffentliche Agenda des Landes beschäftigen.
Minister Tunç äußerte sich in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto wie folgt:
Im Rahmen der am 13. August 2024 von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara eingeleiteten Ermittlungen wurde am 21. Mai 2025 Anklage gegen Verdächtige erhoben, bei denen festgestellt wurde, dass sie in die IT-Systeme einiger öffentlicher Einrichtungen eingedrungen waren und Transaktionen mit gefälschten elektronischen Signaturen durchgeführt hatten.
Die nach der Strafanzeige unverzüglich eingeleiteten gerichtlichen Ermittlungen wurden etwa ein Jahr lang in allen Aspekten und mit großer Sorgfalt fortgeführt; zur Identifizierung der Verdächtigen wurden Berichte zur Untersuchung elektronischer Materialien, HTS-Aufzeichnungen, Basis-Signaldaten, technische Analysen zu LOG-Aufzeichnungen, IP- und Port-Informationen, polizeiliche Ermittlungsprotokolle sowie weitere Beweismittel detailliert ausgewertet.
In diesem Zusammenhang wurden unrechtmäßige Transaktionen aufgedeckt, bei denen elektronische Signaturen einiger Beamter gefälscht und durch unbefugten Zugriff auf öffentliche Systeme gefälschte Datensätze erstellt wurden.
In diesem Prozess fand ein effektiver Informationsaustausch mit den betroffenen öffentlichen Einrichtungen statt, um die Begehung von Straftaten zu verhindern und mögliche Schäden abzuwenden.
Im Einklang mit den während des vertraulich geführten Ermittlungsverfahrens gewonnenen Beweisen wurden zu verschiedenen Zeiten Festnahmen und Ingewahrsamnahmen durchgeführt,
gegen 220 Personen wurden gerichtliche Maßnahmen eingeleitet,
gegen 199 Verdächtige wurde Anklage erhoben.
Gegen 37 von ihnen wurde ein Haftbefehl erlassen,
gegen 150 Personen wurden gerichtliche Auflagen verhängt.
Die Zuverlässigkeit öffentlicher Dienste und das Vertrauen, das unser Volk in die öffentlichen Einrichtungen setzt, sind für uns von lebenswichtiger Bedeutung.
Es ist unsere grundlegendste Verantwortung, dieses Vertrauen zu schützen und wirksam gegen jede Art von Missbrauch und Rechtswidrigkeit vorzugehen.
Die im Rahmen dieser Ermittlungen gewonnenen Informationen, Entwicklungen und eingeleiteten rechtlichen Schritte sind das Ergebnis von Ermittlungen und Strafverfolgungen, die entschlossen mit allen zuständigen staatlichen Institutionen und Organisationen, allen voran der Justiz, durchgeführt werden.
Niemand soll Zweifel haben!
Gegen jede Handlung, die eine Straftat darstellt, die öffentliche Ordnung stört oder darauf abzielt, das Ansehen staatlicher Institutionen zu schädigen, werden im Einklang mit dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit unverzüglich alle notwendigen Schritte unternommen.
In diesem Prozess sollte den Erklärungen, die der Desinformation dienen und darauf abzielen, die Öffentlichkeit über die laufenden Ermittlungen und Strafverfahren in die Irre zu führen, kein Glauben geschenkt werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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