Justizminister Tunç warnt vor Einflussnahme im Fall Ahmet Özer: „Absolut inakzeptabel“
Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto zu den laufenden Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Esenyurt.
Tunç äußerte sich zu der aktuellen Debatte um die Einsetzung von Treuhändern und Verhaftungen und erklärte in seinem Beitrag:
Es ist absolut inakzeptabel, dass der Oberstaatsanwalt von Istanbul und Justizangehörige im Zusammenhang mit den laufenden strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Esenyurt ins Visier genommen, bedroht und unter Druck gesetzt werden.
Die Republik Türkei ist ein Rechtsstaat. Niemand hat das Recht oder die Befugnis, die Justiz zu bedrohen.
Gemäß Artikel 138 unserer Verfassung:
Richter sind in ihrem Amt unabhängig. Kein Organ, keine Behörde, keine Dienststelle und keine Person darf Gerichten oder Richtern bei der Ausübung ihrer richterlichen Befugnisse Befehle oder Anweisungen erteilen.
Bis zum Abschluss eines eingeleiteten Ermittlungs- oder Strafverfahrens durch ein rechtskräftiges Urteil ist es mit dem Rechtsstaatsprinzip unvereinbar, durch öffentliche mündliche oder schriftliche Erklärungen zu versuchen, die Justiz zu beeinflussen, um Staatsanwälte, Richter und Gerichte unter Druck zu setzen.
Solche ungebührlichen Äußerungen und Verhaltensweisen, die einen Eingriff in die unabhängige Justiz darstellen, können in einem Rechtsstaat niemals geduldet werden.
Es ist absolut inakzeptabel, dass der Oberstaatsanwalt von Istanbul und Justizangehörige im Zusammenhang mit den laufenden strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Esenyurt ins Visier genommen, bedroht und unter Druck gesetzt werden.
— Yılmaz TUNÇ (@yilmaztunc) 31. Oktober 2024
Die Republik Türkei ist ein Rechtsstaat.…
Nachrichtenquelle: 12punto
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