Justizminister Yılmaz Tunç antwortet auf Frage zu Foltervorwürfen gegen inhaftierte Jugendliche
Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu den Gesprächsanfragen bezüglich İmralı und dem Fall Mahir Polat. Tunç sprach zudem über die Jugendlichen, die bei den Protesten für İmamoğlu festgenommen wurden.
Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu der Gesprächsanfrage bezüglich İmralı sowie zum aktuellen Stand im Fall Mahir Polat.
Tunç erklärte, dass von der DEM-Partei keine offizielle Gesprächsanfrage eingegangen sei, und äußerte sich wie folgt:
'Es gab Gesprächsanfragen von Angehörigen bezüglich İmralı. Diese Treffen wurden ermöglicht. Sie haben die Feiertagsbesuche wahrgenommen. Die DEM-Partei hat institutionell keine Gesprächsanfrage gestellt.'
Auf die Frage zu Mahir Polat antwortete Yılmaz Tunç: 'Ich habe mich bereits früher zu Mahir Polat geäußert. Er hatte seit seinem ersten Tag im Gefängnis Beschwerden. Die Ärzte haben die notwendigen Kontrollen durchgeführt. Er wurde an die Rechtsmedizin überwiesen. Die Rechtsmedizin hat die erforderlichen Untersuchungen angefordert. Die Rechtsmedizin wird diesbezüglich eine Entscheidung treffen.'
'WIR WERDEN DEM ENTSCHLOSSEN NACHGEHEN'
Als Antwort auf eine Frage zu den Protesten nach der Verurteilung von İmamoğlu behauptete Tunç, dass Özgür Özel die Person sei, die die Ereignisse ausgelöst habe. Tunç ging zudem auf die Vorwürfe der Gewalt gegen Jugendliche im Gefängnis ein.
''Leider hat der CHP-Vorsitzende zu Beginn der Ermittlungen in Istanbul zu Protesten auf der Straße aufgerufen. Ein Teil der Jugendlichen ist mit den Sicherheitskräften aneinandergeraten. Es kam zu unerwünschten Vorfällen. Der Grund für das Entstehen dieser Ereignisse ist der Aufruf des CHP-Chefs. Infolge dieser Ereignisse kam es zu Festnahmen. Gegen 278 Personen wurde Haftbefehl erlassen. Die Untersuchungshaft ist die Ausnahme, die Möglichkeiten der gerichtlichen Kontrolle sind zahlreich.''
Sollte es solche Beispiele bei unseren Jugendlichen geben, werden wir dem entschlossen nachgehen. In der Öffentlichkeit wurde massive Desinformation verbreitet. Derzeit läuft ein Gerichtsverfahren.'
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