Kam aus den USA ein Angebot an die Türkei bezüglich Maduro?
Hakan Fidan äußerte sich zu den US-Operationen gegen Venezuela. Er betonte, dass es kein Angebot gegeben habe, Maduro in die Türkei zu bringen.
Außenminister Hakan Fidan bewertete in einer Sendung bei TRT Haber die aktuelle Lage, darunter die jüngsten militärischen Aktionen der USA gegen Venezuela sowie die Angebote an Präsident Nicolas Maduro. Fidan erklärte, man wisse, dass die Amerikaner Maduro ein Angebot unterbreitet hätten, das in etwa so laute: "Du kannst gehen, wohin du willst, du kannst deinen Nachfolger selbst bestimmen, wir werden das System nicht antasten, aber wir werden nicht mehr mit dir zusammenarbeiten."
Kein Angebot für Maduros Aufnahme in der Türkei
Fidan stellte zudem klar, dass die USA zu keinem Zeitpunkt ein Angebot oder eine Anfrage an die Türkei gerichtet hätten, den venezolanischen Staatschef aufzunehmen. "Uns hat weder eine Anfrage noch ein Angebot bezüglich einer Reise Maduros in die Türkei erreicht", so Fidan, der betonte, dass es diesbezüglich keine offiziellen Gespräche gegeben habe.
Erinnerung an Gespräche mit den USA
Fidan ging auch auf die Details der Gespräche ein, die nach der Trump-Ära zwischen den USA und Venezuela geführt wurden. "Damals baten sie uns um Hilfe, forderten Gespräche an, und wir erklärten uns bereit, als Vermittler zu fungieren", sagte er. Er merkte jedoch an, dass die Verhandlungen zu keinem Ergebnis geführt hätten und sich die Lage zwischen den USA und Venezuela weiter verschlechtert habe.
Sanktionen gegen Venezuela verschärft
Fidan erklärte, dass die Sanktionen der USA und anderer Länder gegen Venezuela die Differenzen zwischen den Staaten vertieft hätten und die Regierung Maduro international zunehmend isoliert sei. "Als ich das letzte Mal nachgezählt habe, erkannten fast 70 Länder die Regierung Maduro nicht an", sagte er.
In Bezug auf die militärische Operation der USA gegen Venezuela betonte Hakan Fidan, dass Amerika in diesem Prozess begonnen habe, Gewalt anzuwenden, und die Verhandlungen negativ verlaufen seien. "Leider hat dies zu diesem unerwünschten Ereignis geführt", sagte er und fügte hinzu, dass die Türkei stets nach Lösungen suche, um eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen den beiden Ländern zu verhindern.
Nachrichtenquelle: 12punto
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