Aufsehenerregende Äußerungen von KDP-Chef Mesut Barzani zu Erdoğan und PKK! 'Habe es erstmals 2009 gehört...'
Mesut Barzani, Vorsitzender der im Irak tätigen Demokratischen Partei Kurdistans (KDP), erklärte, dass die Präsenz der Terrororganisation PKK in Syrien ein großes Problem darstelle, und betonte: „Auch die Kurden in diesem Land (Syrien) sollten versuchen, ihre Rechte auf friedlichem Wege und durch Dialog zu erlangen.“ Barzani sagte weiter: „Wir haben in offiziellen Treffen stets die Brüderlichkeit zwischen Kurden und Türken betont. Das ist eine neue Sprache in der Türkei, und eine solche Sprache wurde zuvor nie akzeptiert. Ich habe erstmals 2009 von (Präsident) Recep Tayyip Erdoğan gehört, dass sie das Kurdenproblem in der Türkei lösen wollen.“
KDP-Chef Mesut Barzani äußerte sich gegenüber dem in Erbil ansässigen Sender Şems TV zur aktuellen politischen Lage.
Barzani erklärte, dass Anzeichen für den Zusammenbruch des Assad-Regimes in Syrien erkennbar seien, ein derart früher Kollaps jedoch nicht erwartet worden sei. Er fügte hinzu: „Eigentlich stand das Regime bereits 2011 vor dem Zusammenbruch, doch der Iran, Russland und die libanesische Hisbollah haben es gestützt.“
Barzani sagte: „Was man bisher von den syrischen Machthabern hört, ist sehr gut, aber wir hoffen, dass die Umsetzung ebenso ausfällt. Wir erwarten, dass die neue Führung in Syrien die kurdische Realität anerkennt. Auch die Kurden in diesem Land sollten versuchen, ihre Rechte auf friedlichem Wege und durch Dialog zu erlangen und ihre Probleme zu lösen.“
„Es ist an der Zeit, dass die PKK die syrischen Kurden in Ruhe lässt. Die Präsenz der PKK in Syrien ist ein großes Problem“, betonte Barzani und äußerte den Wunsch, zu einem geeigneten Zeitpunkt und bei passender Gelegenheit nach Qamischli zu reisen.
Bezüglich der Regierungsbildung in der Autonomen Region Kurdistan (IKBY) im Irak teilte Barzani mit, dass man gegen niemanden ein Veto einlege und das Kabinett innerhalb von zwei Monaten gebildet werden könne; dies werde sich nicht bis zu den irakischen Wahlen hinziehen.
Barzani betonte, dass die Beziehungen zwischen der IKBY und der Türkei gut seien und er hoffe, dass dies zur Entwicklung des Friedens in der Region beitragen werde. Er erklärte: „Wir haben in offiziellen Treffen stets die Brüderlichkeit zwischen Kurden und Türken betont. Das ist eine neue Sprache in der Türkei, und eine solche Sprache wurde zuvor nie akzeptiert. Ich habe erstmals 2009 von (Präsident) Recep Tayyip Erdoğan gehört, dass sie das Kurdenproblem in der Türkei lösen wollen.“
Nachrichtenquelle: AA
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