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Kemalist Aydınlanma Derneği: 'Türkisch als Bildungssprache ist unsere rote Linie'

Die Kemalist Aydınlanma Derneği (Verein für kemalistische Aufklärung) hat in einer Stellungnahme zur erneuten Debatte über „Bildung in der Muttersprache“ betont, dass Türkisch als Bildungssprache die Garantie des Nationalstaats sei, und sich gegen eine Bildung in der Muttersprache ausgesprochen.

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Kemalist Aydınlanma Derneği: 'Türkisch als Bildungssprache ist unsere rote Linie'

Kemalist Aydınlanma Derneği (KAD) hat angesichts aktueller Erklärungen und Entwicklungen eine schriftliche Stellungnahme veröffentlicht, in der sie darauf hinweist, dass die Debatte über „Bildung in der Muttersprache“ erneut auf die Tagesordnung gerückt sei.  

Der Vorstand der Kemalist Aydınlanma Derneği unterstrich, dass Türkisch als Bildungssprache die „Garantie des Nationalstaats“ sei. Unter Verweis auf die Bestimmungen der Verfassung erinnerte der Verein an den Grundsatz: „Keine andere Sprache als Türkisch darf türkischen Staatsbürgern als Muttersprache gelehrt werden.“ Es wurde betont, dass dieser Ansatz den gemeinsamen staatsbürgerlichen Nenner und den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Türkei schütze.

In der Erklärung wurde hervorgehoben, dass die Rechte der in der Türkei lebenden Bürger kurdischer Herkunft, ihre Muttersprache zu erlernen, zu sprechen, zu publizieren und Kunst auszuüben, gesetzlich geschützt seien. Der Verein wies zudem darauf hin, dass in „entwickelten westlichen Demokratien“ die Bildungssprache im Allgemeinen die Amtssprache des jeweiligen Landes sei.

Es wurde erklärt, dass die Forderung nach Bildung in der Muttersprache weiterhin auf der nationalen Agenda stehe – als Ergebnis der beharrlichen Bemühungen imperialistischer Projekte und ihrer lokalen Handlanger, die darauf abzielten, durch die Schaffung einander entfremdeter Bevölkerungsgruppen im selben geografischen Raum die emotionale und intellektuelle Interaktion der türkischen Nation zu unterbinden und eine Spaltung herbeizuführen.

Die Kemalist Aydınlanma Derneği argumentierte, dass die Forderung nach „Bildung in der Muttersprache“ die sprachbasierte Spaltung in der Gesellschaft verschärfen und das gemeinsame emotionale und intellektuelle Miteinander schwächen könne. Der Verein erklärte, dass der Widerstand gegen Bildung in der Muttersprache „gleichbedeutend mit dem Schutz der Atatürk-Republik“ sei und ihre Haltung in dieser Frage eindeutig sei.

Der Verein rief die Öffentlichkeit dazu auf, den Grundsatz zu verteidigen, dass „Türkisch die Bildungssprache sein muss“, und merkte an, dass diese Stellungnahme in einer Zeit, in der die Debatten erneut aufflammen, notwendig geworden sei. Der vollständige Wortlaut der Erklärung lautet wie folgt: 

„Die Ereignisse und Erklärungen der letzten Tage haben es notwendig gemacht, das Thema Bildung in der Muttersprache, zu dem wir bereits früher Stellung bezogen haben, erneut auf die Tagesordnung zu setzen. Wie in Artikel 44 unserer Verfassung festgelegt: ‚Keine andere Sprache als Türkisch darf türkischen Staatsbürgern als Muttersprache gelehrt werden.‘ Türkisch als Bildungssprache ist die Garantie des Nationalstaats. 

Die Rechte unserer Bürger kurdischer Herkunft, die in der Türkei leben, ihre eigene Muttersprache zu erlernen, zu sprechen, zu publizieren und Kunst auszuüben, sind gesetzlich geschützt. In der überwältigenden Mehrheit der entwickelten westlichen Demokratien, einschließlich derer mit föderalem Status, ist die Bildungssprache die Amtssprache des Landes. Die Forderung nach Bildung in der Muttersprache steht weiterhin auf der nationalen Agenda als Ergebnis der beharrlichen Bemühungen imperialistischer Projekte und ihrer lokalen Handlanger, die darauf abzielen, durch die Schaffung einander entfremdeter Bevölkerungsgruppen im selben geografischen Raum die emotionale und intellektuelle Interaktion der türkischen Nation zu unterbinden und eine Spaltung herbeizuführen. Sich gegen Bildung in der Muttersprache zu stellen, ist gleichbedeutend mit dem Schutz der Atatürk-Republik.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Kemalist Aydınlanma Derneği