Kindheitstraum verwirklicht: In 3.500 Kilometern von Paris nach Istanbul gewandert
Der in Frankreich lebende Berater Murat Etemoğlu hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt, von Paris nach Istanbul zu wandern – ein Wunsch, der nach dem Tod seiner Mutter noch stärker wurde. Etemoğlu legte in vier Monaten 3.500 Kilometer zurück und erreichte Istanbul zum 100. Jahrestag der Republik.
Der in Frankreich lebende 39-jährige Berater Murat Etemoğlu beschloss, sein Kindheitsprojekt, von Paris nach Istanbul zu wandern, in die Tat umzusetzen, nachdem seine Mutter Nahide Etemoğlu an den Folgen von Corona verstorben war.
IN 4 MONATEN 17 KILO ABGENOMMEN
Etemoğlu, der am 1. Juli in Paris aufbrach, erreichte am 19. Oktober die Türkei. Auf seinem vier Monate dauernden Weg durchquerte er 11 Länder und sammelte dabei auch Müll, um auf die Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen. Etemoğlu legte eine Strecke von 3.500 Kilometern zurück und nahm dabei 17 Kilo ab. Der junge Mann erreichte Istanbul zum 100. Jahrestag der Gründung der Republik.

„ICH BIN STOLZ DARAUF, DIESE REISE ZUM 100. JAHRESTAG UNSERER REPUBLIK ZU VOLLENDEN“
Etemoğlu erklärte, dass er seine Reise im Jahr des 100-jährigen Bestehens der Republik beendet habe und sagte: „Ich bin glücklich, denn ich möchte sagen, dass das Wandern von Paris nach Istanbul mein Kindheitstraum war, der lang und bedeutungsvoll ist. Ich bin stolz darauf, diese Reise am 29. Oktober 2023, dem 100. Jahrestag unserer Republik, zu vollenden. Ich danke allen, die mich bei diesem großartigen Abenteuer unterstützt haben. Die Hauptarchitektin dieses Abenteuers war meine Mutter, die an Corona verstorben ist. Während meiner Reise habe ich versucht, nicht nur meinen Respekt und meine Liebe für meine Mutter auszudrücken, sondern auch einen Beitrag zum Frieden und zur Natur zu leisten.“
„ICH WERDE DAS GRAB MEINER MUTTER BESUCHEN“
Etemoğlu, der sagte, dass er morgen das Grab seiner Mutter in Yalova besuchen werde, äußerte sich wie folgt: „Diese Reise ist nicht nur eine Wanderung. Einerseits bin ich bedrückt, wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Worte nicht mehr ausreichen. Wir leben in einer Welt, in der Spaltung und Konflikte herrschen. Wir als Nation standen immer für Frieden und gegenseitige Hilfe. Wir müssen weiterhin alles in unserer Macht Stehende für den Frieden tun, und das werden wir auch. Meine Reise begann in Paris. Ich bin durch 11 Länder gereist und in der Türkei angekommen, dem Land, in dem ich geboren wurde. Deshalb bin ich sehr glücklich, ich habe in dieser Zeit 17 Kilo abgenommen. Ich werde zu meiner Familie gehen und morgen das Grab meiner Mutter besuchen. Ich bin sehr glücklich und danke allen, die mich unterstützt haben.“
Nachrichtenquelle: İHA
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