Klage gegen 4 Angeklagte nach Einsturz eines Wohnhauses in Hatay mit 43 Todesopfern
Nach dem Einsturz des Selim-Köse-Apartments in Hatay, bei dem 43 Menschen ums Leben kamen, wurde Klage gegen 4 Angeklagte mit einer Forderung von bis zu 22 Jahren und 6 Monaten Haft erhoben.
Nach dem Einsturz des Selim-Köse-Apartments in Hatay, bei dem 43 Menschen ums Leben kamen, wurde Klage gegen 4 nicht inhaftierte Angeklagte mit einer Forderung von bis zu 22 Jahren und 6 Monaten Haft erhoben.
Die Ermittlungen des Büros für Erdbebenuntersuchungen der Generalstaatsanwaltschaft Hatay wurden nach dem Einsturz des 9-stöckigen Gebäudes in der Uğur-Mumcu-Straße im Stadtteil Odabaşı im zentralen Bezirk Antakya während des ersten Erdbebens am 6. Februar 2023 abgeschlossen.
STRAFANTRAEGE GEGEN NICHT INHAFTIERTE ANGEKLAGTE
Die Anklageschrift, die infolge der Ermittlungen erstellt wurde und für die nicht inhaftierten Angeklagten – den Bauunternehmer H.K., den Vertreter der Bauaufsichtsgesellschaft und Statikprüfer E.E., den Kontrolleur G.A.T. sowie den Bauleiter M.E. – wegen „fahrlässiger Tötung mehrerer Personen durch bewusste Fahrlässigkeit“ eine Haftstrafe von jeweils bis zu 22 Jahren und 6 Monaten fordert, wurde vom 1. Schwurgericht Hatay angenommen.
Im Sachverständigengutachten der Anklageschrift wird darauf hingewiesen, dass beim Bau des Gebäudes, in dem 43 Menschen ihr Leben verloren, minderwertige Materialien verwendet wurden und das Dachgeschoss zudem erweitert worden war.
Der Prozess gegen die Angeklagten wird in den kommenden Tagen beginnen.
Nachrichtenquelle: AA
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