Kommission nach İmralı-Besuch zusammengetreten: Protokolle auf der Tagesordnung! 'Bleibt nicht geheim'
Der türkische Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş gab bekannt, dass die Anhörungsphase der im Parlament eingerichteten Kommission im Rahmen des laufenden Prozesses abgeschlossen sei. Es wurde mitgeteilt, dass die Kommission nun in die Phase der Berichterstattung übergehe.
Der Präsident der Großen Nationalversammlung der Türkei, Numan Kurtulmuş, äußerte sich vor der Kommissionssitzung umfassend zum aktuellen Stand des laufenden Prozesses. Kurtulmuş gab offiziell bekannt, dass der Anhörungsteil der Kommission beendet sei.
„ANHÖRUNGS-PHASE ABGESCHLOSSEN, ÜBERGANG ZUR BERICHTERSTATTUNG“
Kurtulmuş betonte, dass der Prozess als staatliche Politik fortgeführt werde und dieser Rahmen das Ergebnis von Kontakten mit allen staatlichen Institutionen sei. Er unterstrich, dass es sich bei der Arbeit nicht um einen „Geben-und-Nehmen-Prozess“ handele, und erklärte, dass der Prozess nach der Auflösung der Organisation an Dynamik gewonnen habe und die Kommission mit Mitgliedern der 11 im Parlament vertretenen Parteien gebildet worden sei.
Kurtulmuş erinnerte daran, dass in der letzten Sitzung mehrheitlich beschlossen wurde, die Insel zu besuchen, und teilte mit, dass der Besuch am 24. November stattgefunden habe, die Anhörungsphase der Kommission nun abgeschlossen sei und man von nun an in die Phase der Berichterstattung übergehe.
„GEMEINSAME ÜBERZEUGUNGEN WERDEN IN DEN BERICHT EINFLIESSEN“
Kurtulmuş merkte an, dass der zu erstellende Bericht gemeinsame Überzeugungen enthalten werde und mit diesem Bericht eine wichtige Schwelle des Prozesses überschritten sei. Er erklärte, dass man zuvor die Parteien in der Kommission aufgefordert habe, ihre eigenen Berichte vorzulegen, und dass diese Texte registriert sowie der gesamte Prozess in offiziellen Protokollen festgehalten worden seien.
Kurtulmuş wies darauf hin, dass der Prozess einen äußerst sensiblen Punkt erreicht habe, und betonte, dass eine Zeit begonnen habe, in der jedes Wort große Auswirkungen haben könne. Er betonte, dass das gemeinsame Ziel darin bestehe, den Terror zu beenden, das Leid in den Familien zu verhindern und die Zukunft des Landes nicht in dunkle Hände zu legen.
„DER PROZESS DARF NICHT ZUR MEDIEN-SHOW WERDEN“
Kurtulmuş betonte, dass die konkreten Ergebnisse von großer Bedeutung seien und der Prozess nicht zur bloßen Unterhaltung (Magazin-Stil) degradiert werden dürfe; zudem sei bei der Wortwahl äußerste Vorsicht geboten. Er erklärte, dass dies nicht nur ein Anliegen einer oder weniger Parteien sei, sondern das Anliegen der gesamten Türkei, und fügte hinzu, dass bei einem Erfolg die Türkei als Gewinnerin hervorgehen werde.
LETZTE KOMMISSIONSSITZUNG FAND AM 21. NOVEMBER STATT
Die Kommission hielt ihre letzte Sitzung vor dieser am Freitag, dem 21. November, unter dem Vorsitz des Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş ab. Im Einklang mit dem in dieser Sitzung gefassten Beschluss wurde entschieden, dass am 24. November eine Delegation nach İmralı reisen solle.
Nach der Sitzung am 21. November besuchte eine Delegation, bestehend aus Hüseyin Yayman (AKP), Gülistan Kılıç Koçyiğit (DEM-Partei) und Feti Yıldız (MHP), den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, auf İmralı. Die CHP und die Yeni-Yol-Gruppe entschieden sich dagegen, keine Delegation nach İmralı zu entsenden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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