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Kritik von Erdoğans ehemaligem Redenschreiber an die AKP: 'Das Wichtigste ist das...'

Aydın Ünal, Kolumnist der regierungsnahen Zeitung Yeni Şafak und ehemaliger Redenschreiber von Präsident Erdoğan, äußerte sich wie folgt: "Die AK-Partei war ein Schmelztiegel, hat aber begonnen, diese transformative Kraft zu verlieren. Erdoğan trug die Partei oft allein auf seinen Schultern und holte die Stimmen im Alleingang. Mit dem Präsidialsystem wurde diese Trennung noch deutlicher. Die Partei ist dazu übergegangen, die Entwicklungen nur noch aus der Ferne zu beobachten."

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Kritik von Erdoğans ehemaligem Redenschreiber an die AKP: 'Das Wichtigste ist das...'

Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğans ehemaliger Redenschreiber Aydın Ünal hat in seinem Artikel in der Zeitung Yeni Şafak Kritik an seiner ehemaligen Partei geübt.

Ünal, der zeitweise auch als Abgeordneter für die AKP tätig war, schrieb, dass die Partei mit der Einführung des Präsidialsystems in einigen Bereichen an Macht verloren habe.

Ünal, der beschrieb, dass die AKP einst ein "Schmelztiegel" war, der alle Farben der Türkei in sich aufnehmen und sie transformieren oder mit ihrer eigenen Linie in Einklang bringen konnte, sagte: "Während sich die Schere zwischen der Regierung und der Partei öffnete, begann die AK-Partei auch diese transformative Kraft zu verlieren."

"BEGANN, IHRE TRANSFORMATIVE KRAFT ZU VERLIEREN"

Ünal schrieb Folgendes:

"Die AK-Partei war ein 'Schmelztiegel'. Sie konnte alle Farben der Türkei in sich aufnehmen, sie transformieren oder mit ihrer eigenen Linie in Einklang bringen. Während sich die Schere zwischen der Regierung und der Partei öffnete, begann die AK-Partei auch diese transformative Kraft zu verlieren. Die Neuankömmlinge brachten ihre eigene Sprache und ihren eigenen Stil mit, und es begann ein ernsthaftes Problem der 'Kohärenz' aufzutreten. Dieses Kohärenzproblem in der Partei spiegelte sich stärker in der Regierung, im Personal des Külliye oder im Ministerrat wider.

"DIE TRENNUNG WURDE NOCH DEUTLICHER"

"Das Wichtigste ist das: Erdoğans charismatische Führungspersönlichkeit stand von Anfang an bereits vor der Partei. Zweifellos darf die Organisation nicht unterschätzt werden, aber Erdoğan trug die Partei oft allein auf seinen Schultern und holte die Stimmen im Alleingang. Mit dem Präsidialsystem wurde diese Trennung noch deutlicher. Die Partei ist dazu übergegangen, die Entwicklungen nur noch aus der Ferne zu beobachten. Doch diese Distanz hat die Regierung bei der Politikgestaltung und -umsetzung auch einer wichtigen Quelle beraubt."


Nachrichtenquelle: 12punto

AKP Aydın Ünal Recep Tayyip Erdoğan