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Kritik von Istanbuler Anwaltskammer-Präsident Kaboğlu an Minister Tekin wegen 'Republik': Im Text nicht ein einziges Mal erwähnt

Der Präsident der Istanbuler Anwaltskammer, İbrahim Kaboğlu, äußerte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto Kritik an Bildungsminister Yusuf Tekin.

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Kritik von Istanbuler Anwaltskammer-Präsident Kaboğlu an Minister Tekin wegen 'Republik': Im Text nicht ein einziges Mal erwähnt

Kaboğlu kritisierte, dass das Wort 'Republik' (Cumhuriyet) in der Botschaft von Bildungsminister Yusuf Tekin, die bei der Zeremonie zum 23. April verlesen wurde, nicht vorkam, und äußerte sich wie folgt:

"Bei der Zeremonie am Republik-Denkmal heute Morgen wurde das Wort Republik in der Botschaft des Bildungsministers kein einziges Mal verwendet. Gemäß unserer Verfassung lautet der Name unseres Landes Türkei; der Name unseres Staates ist Staat Türkei oder Republik Türkei; der Status der Bürger ist die Staatsbürgerschaft der Republik Türkei. 

Die Staatsbürgerschaft der Republik Türkei ist der Status, der Kinder und uns Erwachsene gleichstellt. Kinder sind ab dem Moment ihrer Geburt und Eintragung in das Personenstandsregister Staatsbürger der Republik Türkei; und wir sind bis zu unserem Tod offiziell Staatsbürger der Republik Türkei.

Wir sind verpflichtet, unseren Kindern stets das richtige Wissen zu vermitteln. In einer Gesellschaft, in der die Menschenrechte weit entwickelt sind, können Probleme bei den Kinderrechten seltener auftreten. Kinder besitzen nicht nur die Rechte, die wir haben, sondern darüber hinaus auch Kinderrechte.

Wenn Eltern nicht über eine gewisse moralische Reife verfügen, ist es uns nicht möglich, unseren Kindern die spezifischen ethischen Werte zu vermitteln, die wir ihnen im Kontext digitaler Medien weitergeben müssen. Zuerst müssen wir uns diese ethischen Werte selbst aneignen. Von Kindern etwas zu verlangen, was wir selbst nicht leisten können, bedeutet, ihnen Heuchelei beizubringen.

Während wir die Kinderrechte verteidigen, müssen wir die Pflichten, Aufgaben und Verantwortlichkeiten von uns Erwachsenen in jeder Phase auf der Tagesordnung halten. 

In digitalen Medien gibt es im Gegensatz zur klassischen Öffentlichkeit ein neues Bewusstsein für Öffentlichkeit; denn wir haben es nicht mit einer realen Person oder einem Gegenüber zu tun. Dabei haben wir Eltern die Öffentlichkeit noch gar nicht entdeckt. Dennoch bürden wir unseren Kindern neue Aufgaben auf."


Nachrichtenquelle: 12punto

Verfassung Republik Kinderrechte İbrahim Kaboğlu Bildungsminister Yusuf Tekin