LKW zum Transport von Verstorbenen in Bolu sorgte für Empörung
Nachdem die Kapazität des Krankenhausleichenschauhauses erschöpft war, wurden die Verstorbenen in einen Kühlauflieger der Firma Beypiliç gebracht. Dass auf dem LKW ein Bild von gebratenem Hähnchen zu sehen war, löste in den sozialen Medien Empörung aus. Das Unternehmen hat nun über seinen Social-Media-Account eine Stellungnahme zu dem Vorfall veröffentlicht.
Bei einem Brand in einem Hotel im Skigebiet Bolu Kartalkaya, in dem 238 Personen untergebracht waren, kamen 79 Menschen ums Leben.
Die bei dem Brand Verstorbenen wurden in das Leichenschauhaus des Abant İzzet Baysal Ausbildungs- und Forschungskrankenhauses in Bolu gebracht.
Da die Kapazität des Leichenschauhauses erschöpft war, wurden die Leichname in einen Kühlauflieger von Beypiliç überführt. Während das Hähnchen-Motiv auf dem LKW in den sozialen Medien für Empörung sorgte, gab Beypiliç eine Erklärung zu dem Vorfall ab.
Beypiliç hat über seinen Social-Media-Account eine Stellungnahme zu dem Vorfall veröffentlicht.
Die Erklärung lautet wie folgt:
"Da unsere Priorität darin bestand, schnelle Unterstützung zu leisten, wurde in der ersten Phase keine Zeit mit dem Entfernen der Fahrzeugbeschriftungen verloren.
Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir sind tief erschüttert über den schmerzlichen Verlust unserer Mitbürger bei dem tragischen Vorfall in Bolu Kartalkaya. Nach dem tragischen Ereignis sind wir der Aufforderung offizieller Stellen gefolgt und haben unsere Fahrzeuge mit Kühlsystemen im Geiste gesellschaftlicher Solidarität zum Einsatzort geschickt.
Wie bei solchen Vorfällen bekannt, ist es äußerst wichtig, gegen die Zeit zu arbeiten und schnell zu handeln.
Da unsere Priorität darin bestand, schnelle Unterstützung zu leisten, wurde in der ersten Phase keine Zeit mit dem Entfernen der Fahrzeugbeschriftungen verloren; unsere Teamkollegen, die im Anschluss aufbrachen, haben jedoch die Logos auf unseren Fahrzeugen, die am Einsatzort eintrafen, abgedeckt.
Dass Pressevertreter jedoch Fotos veröffentlicht haben, die vor dem Abdecken unserer Fahrzeuge aufgenommen wurden, hat unsere sensiblen Mitbürger und unser Unternehmen, das nur aus Hilfsbereitschaft vor Ort war, zutiefst betrübt.
Es kommt für unsere Marke unter keinen Umständen in Frage, solche schmerzhaften Ereignisse, die unsere Gesellschaft verletzen, für Werbezwecke zu nutzen. Wir wünschen den Verstorbenen Gottes Gnade, sprechen ihren Familien und Angehörigen unser Beileid aus und wünschen den verletzten Bürgern eine baldige Genesung.”
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Verletzungsstatus von Osimhen, Lemina und Singo bei Galatasaray bekannt gegeben
Achtung beim Online-Verkauf: Steuerüberwachung ausgeweitet
VAR für das Derby Fenerbahçe gegen Beşiktaş steht fest!
Brücken und Autobahnen werden privatisiert: 15. Juli- und FSM-Brücke ebenfalls auf der Liste
Peugeot-Preisliste für September 2026 steht fest
Regeln im Schengen-Raum ändern sich
Neue Details zur 'Panel'-Operation gegen Anwälte bekannt geworden
Detail zur Gökçek-Ära bei der ABB-Untersuchung
Kriminalisierung und Depolitisierung
Erste Stellungnahme von Osimhen nach Verletzung im Başakşehir-Spiel