Mann bricht sich bei Flucht vor herrenlosen Hunden den Arm und erstattet Anzeige gegen die Gemeinde
In Bornova, einem Stadtteil von Izmir, erstattete Tuncer Aracı Anzeige gegen die Gemeinde, nachdem er bei der Flucht vor herrenlosen Hunden gestürzt war und sich den Arm gebrochen hatte. Er wirft der Gemeinde vor, ihre Pflichten nicht erfüllt zu haben, da sie die herrenlosen Tiere nicht eingesammelt habe.
Der 51-jährige Tuncer Aracı, der im Stadtteil Bornova in Izmir lebt, berichtete, dass er vorgestern Abend nach dem Verlassen seines Arbeitsplatzes von einer Gruppe herrenloser Hunde angegriffen wurde. Beim Versuch, vor den Hunden zu fliehen, habe er das Gleichgewicht verloren und sei gestürzt.
Aracı erklärte, dass er dank des Eingreifens von Passanten vor Hundebissen bewahrt wurde. Aufgrund der Schmerzen in seinem rechten Arm habe er sich in das Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus Izmir Tepecik der Universität für Gesundheitswissenschaften begeben, wo ein Trümmerbruch an der rechten Hand diagnostiziert wurde.
Nachdem sein Arm eingegipst worden war, begab er sich zur Polizeistation Işıkkent und erstattete Anzeige gegen die Gemeinde Bornova, weil diese die herrenlosen Hunde nicht eingesammelt habe. Er sagte: "Wäre ich nicht geflohen, hätte ich Bisswunden an den Beinen, am Körper und am Arm gehabt. In dem Moment, als ich stürzte, griff eine mir unbekannte Person ein. So konnte ich gerettet werden. Ich bin mitten auf die Straße gefallen; wäre ein schnelles Auto gekommen, wäre ich unter das Fahrzeug geraten."
"ICH WERDE OPERIERT"
Da er zu Schaden gekommen sei, habe er bei der Polizei Anzeige gegen die Gemeinde Bornova erstattet, so Aracı weiter:
"Ich habe Anzeige erstattet, weil die Gemeinde sich nicht um die Hunde kümmert und sie nicht einsammelt. Die Menschen werden auf diese Weise geschädigt. Wenn die Gemeinde die Hunde einsammeln würde, käme niemand zu Schaden. Aufgrund des Bruchs werde ich operiert werden müssen. Werden die Stadtverwaltung Izmir oder die Gemeinde Bornova die Kosten dafür übernehmen?"
Aracıs Mutter, Halime Okuducu, merkte an, dass sie selbst im Jahr 2018 von einem Hund angegriffen wurde. Sie betonte, dass Kastrationen keine Lösung seien und die Hunde eingesammelt werden müssten.
Nachrichtenquelle: AA
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