Medyaradar per Gerichtsbeschluss gesperrt: Anwälte leiten Schritte ein
Die Website Medyaradar.com wurde per Gerichtsbeschluss gesperrt.
Gemäß dem Beschluss des 3. Friedensgerichts Istanbul vom 30. Juli 2024 mit der Aktennummer 2024/6987 wurde der Zugang zur Website Medyaradar gesperrt.
Derzeit können nur Nutzer mit ausländischen IP-Adressen oder über Twitter auf die Nachrichten von Medyaradar zugreifen. Der Zugriff ist zudem über VPN-Anwendungen möglich.
Es wurde berichtet, dass die Website, die bei einigen Betreibern noch aufrufbar ist, in Kürze vollständig gesperrt werden soll.
Die Anwälte von Medyaradar haben Schritte eingeleitet, um die Zugangssperre aufzuheben.

AUCH KRITIK-ARTIKEL WURDE GESPERRT
Die Demirören-Gruppe hatte zuvor eine Zugangssperre für einen kritischen Bericht erwirkt, der sich auf die Live-Übertragung der Rede des israelischen Premierministers Netanjahu vor dem US-Kongress durch CNN Türk bezog.
Nach dieser Entscheidung veröffentlichte der Medyaradar-Autor Varol Ersoy einen Artikel mit dem Titel „Warum wurde CNN Türk zum Sprachrohr eines Kindermörders?“.
In seinem Artikel schrieb Ersoy: „Sie sahen kein Problem darin, einen wichtigen Teil der Rede Netanjahus live und mit Ton auf ihre Bildschirme zu übertragen. Und das, obwohl der Gründer und Vorstandsmitglied von CNN International, Ted Turner, der behauptete, Israel begehe Kriegsverbrechen gegen die Palästinenser, von der jüdischen Lobby zum Rücktritt gedrängt wurde...“
Nachrichtenquelle: 12punto
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