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Meinungsforscher Akaltun fragt erneut: Warum ist Buğra Gökçe inhaftiert?

Erdal Akaltun, Vorsitzender von BUPAR Araştırma, war zu Gast in der von Journalist Tuncay Mollaveisoğlu moderierten Sendung „Anında Manşet“ auf Tele1. Er äußerte sich kritisch zur Inhaftierung des Leiters der Istanbuler Planungsagentur (İPA), Doç. Dr. Buğra Gökçe, im Rahmen der gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) eingeleiteten Ermittlungen und erinnerte daran, dass Gökçe in sechs von sieben gegen ihn erhobenen Vorwürfen zum fraglichen Zeitpunkt gar nicht für die İBB tätig war.

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Meinungsforscher Akaltun fragt erneut: Warum ist Buğra Gökçe inhaftiert?

Erdal Akaltun äußerte sich auch zur Inhaftierung des Leiters der Istanbuler Planungsagentur (İPA), Doç. Dr. Buğra Gökçe, im Zuge der gegen die İBB laufenden Ermittlungen: „Was sagt Buğra Gökçe dazu? Wenn Buğra Gökçe dies getan haben soll, hätte man das auch ohne eine Inhaftierung tun können. Es war doch nicht geheim! Nehmen wir einmal an, alle anderen Fälle, Korruptionsvorwürfe usw. wären geheim gewesen... Die staatlichen Operationen versuchen, diese Dinge aufzudecken, aber Buğra Gökçe hat sie bereits öffentlich gemacht. Wenn es ein Verbrechen war, hätte er dann nicht schon damals festgenommen werden müssen? Wenn er die Öffentlichkeit täuscht, ist es doch ganz einfach: Es gibt öffentliche Informationen, es gibt die von der İPA veröffentlichten Daten. Man hätte kommen und fragen können: ‚Woher habt ihr das? Das ist nicht datengestützt‘. Wir haben hier danach gefragt. Es gibt keine Beweise, die vernichtet werden könnten, und keine Präzedenzdaten, da alles bereits veröffentlicht wurde“, erklärte er.

Akaltun bewertete die jüngsten politischen Entwicklungen und sagte: „Nachdem die CHP bei den letzten Kommunalwahlen die Agenda des Landes verändert hatte und die Menschen anfingen, über Wirtschaft, Hoffnung und Lösungen zu sprechen, hat die AK-Partei versucht, diese Agenda zu ändern. Dies begann mit Esenyurt, gipfelte bei Ekrem İmamoğlu und führte schließlich zu der Diskussion, ob man sogar gegen die CHP einen Zwangsverwalter einsetzen könne. Folglich versucht die AK-Partei heute, ihre eigene politische Basis zu konsolidieren. Selbst innerhalb der Partei streiten Journalisten und Abgeordnete untereinander. Es findet ein Prozess der Verwaltung und des Wahrnehmungsmanagements statt. Aber das ist kaum möglich“, sagte er.


Nachrichtenquelle: 12punto

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