Melania Trump äußert sich erstmals zu Epstein-Vorwürfen
Die First Lady der USA, Melania Trump, hat auf die mit Jeffrey Epstein in Verbindung gebrachten Anschuldigungen reagiert und alle Vorwürfe zurückgewiesen.
Melania Trump, die Ehefrau des US-Präsidenten Donald Trump, hat im Weißen Haus eine Erklärung zu den öffentlichen Vorwürfen abgegeben, die entstanden waren, nachdem ihr Name mit Jeffrey Epstein in Verbindung gebracht wurde, der zuvor wegen Kindesmissbrauchs und der Organisation eines Prostitutionsrings in die Schlagzeilen geraten war.
Melania Trump betonte, dass sie keinerlei Verbindung zu Epstein habe, und bezeichnete die Behauptungen, sie habe von seinen Verbrechen gewusst, als völlig haltlos.
In ihrer vom Manuskript abgelesenen Rede bezeichnete Trump die über sie verbreiteten Berichte als irreführend und diffamierend. Melania Trump sagte: "Die Lügen, die mich mit dem beschämenden Jeffrey Epstein in Verbindung bringen, müssen heute ein Ende haben. Diejenigen, die über mich lügen, lassen es an ethischen Standards, Bescheidenheit und Respekt vermissen. Ich widerspreche ihrer Ignoranz nicht, aber ich weise ihre böswilligen Versuche, meinen Ruf zu schädigen, zurück."
AUFRUF ZU ÖFFENTLICHER ANHÖRUNG FÜR DIE OPFER
Trump wandte sich zudem an den US-Kongress und betonte die Notwendigkeit einer öffentlichen Anhörung, die sich auf die Opfer der von Epstein begangenen Verbrechen konzentriert. Dieser Aufruf der First Lady wurde von Vertretern sozialer Rechte aufmerksam verfolgt.
Epstein war unterdessen am 10. August 2019 tot im Metropolitan Correctional Center in Manhattan, New York, aufgefunden worden, während er sich wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs zahlreicher minderjähriger Mädchen und der Gründung eines organisierten Prostitutionsrings in Haft befand. Der Vorfall hatte sowohl in den USA als auch weltweit für großes Aufsehen gesorgt.
Die Erklärung von Melania Trump gilt als die bisher deutlichste Antwort aus dem Weißen Haus in einer Zeit, in der die Debatten über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, deren Namen in den Epstein-Akten auftauchen, weiterhin anhalten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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