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Minister Bolat antwortet auf Kritik zu Exporten nach Israel: 'Wir haben eine große Verleumdung gesehen, als ob Düsenkraftstoff verkauft würde'

Handelsminister Ömer Bolat antwortete in einer Live-Sendung auf TRT Haber auf die Kritik an der Entscheidung seines Ministeriums, Exporte nach Israel zu beschränken. Bolat betonte, dass sein Ministerium keine Institution sei, die selbst Handel treibe, und sagte: „Wir haben eine große Verleumdung gesehen, als ob Treibstoff an israelische Soldaten verkauft würde.“

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Minister Bolat antwortet auf Kritik zu Exporten nach Israel: 'Wir haben eine große Verleumdung gesehen, als ob Düsenkraftstoff verkauft würde'

Handelsminister Ömer Bolat sprach in einer Live-Sendung auf TRT Haber über aktuelle Themen, die die Öffentlichkeit bewegen.

In seiner Rede äußerte sich Minister Bolat zu der Entscheidung, Exporte nach Israel zu beschränken.

"TÜRKEI GEHÖRT ZU DEN ZWEI LÄNDERN, DIE AM MEISTEN HILFE GELIEFERT HABEN"

Die wichtigsten Punkte aus Bolats Erklärungen:

"Weltweit wurde unter dem Dach der UN leider kein kollektives oder individuelles Embargo gegen Israel beschlossen. Wir haben es geschafft, ohne auf andere zu warten, insgesamt 42.000 Tonnen Hilfsgüter nach Gaza zu liefern. Die Türkei gehört weltweit zu den zwei Ländern, die am meisten Hilfe nach Gaza geliefert haben.

"DASS ISRAEL NICHT REAGIERT HAT, HAT UNSERE GEDULD ÜBERSTRAPAZIERT"

Die Türkei war das erste Land der Welt, das ein Embargo gegen Israel verhängte. Unser Handel mit Palästina erfolgt über israelische Häfen. Dass Israel auf die Hilfsbemühungen der Türkei nicht reagiert hat, hat unsere Geduld überstrapaziert. Zuletzt wurde unser Versuch, Hilfe aus der Luft über Jordanien zu liefern, behindert.

Um ein Signal an die internationale Öffentlichkeit zu senden, haben wir die Exporte von uns nach Israel insbesondere bei wichtigen Gütergruppen eingeschränkt. Dabei haben wir mögliche Verluste nicht in den Vordergrund gestellt. Für uns ist es wichtig, dass das Leid der Menschen in Gaza beendet wird. Die von uns identifizierten Produkte sind für Israel wichtige Güter.

"GRUNDLEGENDE LEBENSMITTEL WURDEN AUSGENOMMEN"

Wir haben festgestellt, dass die Quelle der kursierenden Falschmeldungen der israelische Geheimdienst ist. Sie wollen die Bemühungen der Türkei für Gaza diskreditieren. Die Arbeiten bezüglich Gaza wurden bis heute kontinuierlich fortgesetzt. Bei der Auswahl dieser Produkte wurden grundlegende Lebensmittel ausgenommen. Je nach Entwicklung kann auch über diese Produkte entschieden werden.

"EINE GROSSE VERLEUMDUNG, ALS OB TREIBSTOFF VERKAUFT WÜRDE..."

Bei diesen Handelsgeschäften handelte es sich überwiegend um Transaktionen privater Unternehmen und ausländischer Investoren. Das Handelsministerium ist keine Institution, die selbst Handel betreibt. Ich möchte hier etwas sehr Wichtiges sagen. Heute habe ich mit Bedauern ein Thema bezüglich Düsenkraftstoff gesehen. Wir haben eine große Verleumdung gesehen, als ob Treibstoff an israelische Soldaten verkauft würde. Eine solche Verleumdung zu verbreiten, ist die größte aller Verleumdungen. Unsere Bürger sollten diesen Verleumdungen, die durch politische Instrumentalisierung verbreitet werden, keinen Glauben schenken.

Einige westliche Länder versuchen, Hilfe aus der Luft abzuwerfen. Ein Flugzeug kann 30 Tonnen Hilfe abwerfen. Wir haben 42.000 Tonnen Hilfe geliefert. Auf der einen Seite 42.000 Tonnen, auf der anderen 30 Tonnen. Wenn die Kanäle offen wären, würden wir noch mehr tun.

 


Nachrichtenquelle: 12punto

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