Minister Uraloğlu: Der Regen hält an, wir haben die notwendigen Maßnahmen ergriffen
Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu untersuchte die von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffenen Gebiete in Rize und erklärte: „Das Ausmaß und die Schwere des Ereignisses erstrecken sich über ein weitläufiges Gebiet. Wir verfolgen die Lage gemeinsam mit unserer Delegation genau.“
Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu und Jugend- und Sportminister Osman Aşkın Bak sind in Rize eingetroffen, um die von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffenen Bezirke zu inspizieren.
Die Minister Abdulkadir Uraloğlu und Osman Aşkın Bak, die von Istanbul aus am Flughafen Rize-Artvin ankamen, untersuchten gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der AK-Partei Hayati Yazıcı, dem AFAD-Präsidenten Ali Hamza Pehlivan und dem Gouverneur von Rize, İhsan Selim Baydaş, zunächst eine eingestürzte Brücke und die beschädigte Straße im Bereich des Dorfes Şenyamaç an der Verbindungsstraße Ardeşen-Çamlıhemşin. Nach den Inspektionen reisten die Minister weiter in den Bezirk İkizdere.
Nach den Untersuchungen in İkizdere erklärte Minister Uraloğlu gegenüber Pressevertretern: „Die Regenfälle, die seit gestern Morgen begannen, wirkten sich auf den Osten von Giresun, einen Teil von Trabzon, aber vor allem auf unsere Provinz Rize aus. In einigen Regionen fielen seit Beginn der Niederschläge bis zu 276 kg Regen. Das entspricht etwa 10 Prozent der jährlichen Niederschlagsmenge. Aufgrund der Warnungen des Wetterdienstes wurden in Abstimmung mit unseren Gouverneuren und Bürgermeistern seit gestern Abend insbesondere die Siedlungen entlang der Bachläufe evakuiert. Gott sei Dank gab es keine Todesopfer. Der Regen hält weiterhin an.“
DIE KATASTROPHE BETRAF 3 PUNKTE
Uraloğlu stellte fest, dass die Katastrophe an drei Punkten besonders wirksam war: „Die Straße zwischen Ardeşen und Çamlıhemşin weist stellenweise Schäden auf, ist aber zumindest einspurig befahrbar. Zwischen Ayder und Çamlıhemşin ist die Straße jedoch an mehreren Stellen unterbrochen, insbesondere in der Nähe von Tunnelbaustellen. Die Anbindung erfolgt über abgelegene Hochlandstraßen, die jedoch nur für Notfälle genutzt werden. Unsere Teams vor Ort arbeiten bereits an der Beseitigung der Schäden; der Regen hält an und der Wasserpegel ist stark angestiegen. Wir waren auch in Çayeli Kaptanpaşa. Dort ist die Straße an einer Stelle unterbrochen. Die Anbindung erfolgt über alternative Dorfstraßen. Dort gibt es kein gravierendes Problem. Wahrscheinlich werden unsere Teams in den Morgenstunden die Arbeiten abschließen und den Übergang wieder ermöglichen.
Auf der İyidere-İkizdere-Straße, unserer wichtigsten Verbindung zwischen Rize und Erzurum, konnte die Brücke aufgrund der massiven Wassermassen, die aus einem Nebenbach kamen, und des anschwellenden Hauptbachs die Last nicht tragen. Da das Wasser über die Brücke floss, können wir derzeit keinen Übergang hinter uns freigeben. Leider ist es den Teams aufgrund der Strömung noch nicht möglich, dort zu arbeiten, aber wir beobachten die Lage. Die Teams, die in unserem Bezirk İkizdere hinter uns warten, bringen wir dort unter.
Gemeinsam mit unserer Katastrophenschutzbehörde AFAD, dem Roten Halbmond, der Stadtverwaltung, dem Gouverneursamt und dem Bezirksamt werden wir die Hauptstraße für den Verkehr freigeben, sobald wir diesen Bereich gesichert haben. Der Regen hält an. Wir haben die notwendigen Maßnahmen ergriffen. Es gibt derzeit keine Probleme bei der Ausrüstung oder dem Personal. Bei dem heutigen Vorfall auf der İkizdere-Straße wurden fünf unserer Bürger verletzt, als ihr Fahrzeug in ein durch die Straße entstandenes Loch stürzte.
Ihr Gesundheitszustand ist glücklicherweise gut. Es besteht keine Lebensgefahr. Wir werden gemeinsam mit unserem gesamten Team die Nacht und den darauffolgenden Morgen weiter beobachten. Möge Gott uns vor Schlimmerem bewahren. Wie gesagt, dass wir keine Verluste zu beklagen haben, ist für uns ein Trost. Das Ausmaß und die Schwere des Ereignisses erstrecken sich über ein weitläufiges Gebiet. Wir verfolgen die Lage gemeinsam mit unserer Delegation genau. Nochmals gute Besserung an alle Betroffenen.“
„DIE EVAKUIERUNG DER EINRICHTUNGEN IST SEHR WICHTIG“
Minister Bak erklärte in seiner Stellungnahme: „Unser Herr Präsident hat uns angewiesen. Wir sind zusammen mit dem Herrn Minister gekommen. Unsere Freunde sind oben kontrolliert im Einsatz und jeder erfüllt seine Aufgabe. Unsere Bitte an unsere Bürger ist natürlich, sich nicht den Bachläufen zu nähern. Sie sollten sich nicht an gefährlichen Orten aufhalten. Bitte passen Sie auf sich auf. Das ist sehr, sehr wichtig. Das Gouverneursamt gibt regelmäßig Durchsagen heraus.
In den Dörfern informieren unsere Dorfvorsteher und die zuständigen Stellen sowie die Bezirksämter über Durchsagen. Aufgrund des Klimawandels kommt es zu solchen intensiven Regenfällen, wie sie der Minister bereits mit den 270 Kilogramm Niederschlag erwähnte, und der Regen hält an. Wir werden hier bleiben und die Lage verfolgen. Alle Teams sind im Einsatz.
Insbesondere die Evakuierung der Einrichtungen, der Bungalow-Anlagen und Hotels ist sehr, sehr wichtig. Wir sind sehr froh, dass es keine Todesopfer gibt. Wir wiederholen unsere Warnung: Bitte halten Sie sich von Bachläufen und riskanten Orten fern. Das ist von größter Bedeutung. 33 Dorfstraßen waren gesperrt; 23 wurden bereits wieder geöffnet. Derzeit sind noch 10 Dorfstraßen gesperrt.“
Nachrichtenquelle: İHA
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