Mit Medikamenten am Rednerpult der TBMM: 'Kein Insulin, kein Antibiotikum, keine Augentropfen'
Die CHP-Abgeordnete für Giresun, Elvan Işık Gezmiş, trat während ihrer Rede in der TBMM-Generalversammlung mit Medikamentenschachteln ans Rednerpult. Gezmiş wies auf die auf dem Markt nicht erhältlichen Medikamente hin und erklärte: "In den Apotheken gibt es keine Medikamente. Manche Medikamente sind zwar vorhanden, werden aber nicht von der SGK erstattet und sind aufgrund der Preisdifferenz unerschwinglich. In den Apotheken gibt es keine Augentropfen, keine Antibiotika und kein Insulin für Diabetiker."
Dass bestimmte Medikamentengruppen seit einiger Zeit in Apotheken nicht zu finden sind, wurde nun in die laufenden Haushaltsberatungen der TBMM getragen. Die CHP-Abgeordnete für Giresun, Elvan Işık Gezmiş, trat mit Medikamentenschachteln in der Hand ans Rednerpult, um vor der TBMM-Generalversammlung zu sprechen. Gezmiş machte auf die Schwierigkeiten bei der Medikamentenbeschaffung aufmerksam und sagte: "In den Apotheken gibt es keine Medikamente. Manche Medikamente sind zwar vorhanden, werden aber nicht von der SGK erstattet und sind aufgrund der Preisdifferenz unerschwinglich. In den Apotheken gibt es keine Augentropfen, keine Antibiotika und kein Insulin für Diabetiker. Patienten in der Türkei haben leider in den letzten 4 Jahren keinen Zugang zu 79 Prozent der neuen Medikamente, die von der Europäischen Union zugelassen wurden. Die Zulassung von 604 Medikamenten wurde widerrufen, der Zugang zu innovativen Medikamenten liegt bei 6 Prozent. Das bedeutet, Patienten in der Europäischen Union profitieren von neu erschienenen Medikamenten, bei uns hingegen gibt es sie nicht."
'UNSERE KREBSPATIENTEN MÜSSEN SICH DURCH DIE GERICHTE QUÄLEN'
Elvan Işık Gezmiş äußerte sich wie folgt:
"Es scheint, dass dieser Haushalt weder der Haushalt der Rentner, der Arbeiter, der Bauern, der Studenten noch der Kampf gegen tiefe Armut ist. Dieser Haushalt ist das Zeugnis der Ratlosigkeit des Palastes, in dem sich die Regierung selbst lobt und zeitweise hooliganhaft auftritt. Im Haushalt 2025 wurde, wie in vielen anderen Bereichen auch, das Recht der Bürger auf Zugang zu Medikamenten im Gesundheitswesen ignoriert. Dabei ist der Zugang zu Gesundheitsleistungen eines der grundlegendsten Rechte jedes Bürgers. Haben Pharmaunternehmen in den letzten Jahren aufgrund der falschen, wechselkursabhängigen Politik unser Land verlassen? Es gibt ernsthafte Störungen bei der Medikamentenversorgung, und das Ministerium unternimmt nicht einmal Schritte, um dies zu lösen. Patienten in der Türkei haben leider in den letzten 4 Jahren keinen Zugang zu 79 Prozent der neuen Medikamente, die von der Europäischen Union zugelassen wurden. Die Zulassung von 604 Medikamenten wurde widerrufen, der Zugang zu innovativen Medikamenten liegt bei 6 Prozent. Das bedeutet, Patienten in der Europäischen Union profitieren von neu erschienenen Medikamenten, bei uns hingegen gibt es sie nicht.
In den Apotheken gibt es keine Medikamente. Manche Medikamente sind zwar vorhanden, werden aber nicht von der SGK erstattet und sind aufgrund der Preisdifferenz unerschwinglich. In den Apotheken gibt es keine Augentropfen, keine Antibiotika und kein Insulin für Diabetiker. Immuntherapie-Medikamente, die die Lebenserwartung von Krebspatienten erheblich erhöhen, werden nicht von der SGK erstattet. Wenn der Patient über die finanziellen Mittel verfügt, kauft er sie bar; eine Packung kostet bis zu 80 Tausend Lira. Danach müssen sich unsere Krebspatienten durch die Gerichte quälen. Es ist offensichtlich, dass dieser Haushalt nicht der Haushalt der Patienten ist, die Medikamente benötigen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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