'Mord'-Netzwerk im Krankenhaus: Neugeborene sehenden Auges in den Tod getrieben...
In Istanbul und Tekirdağ sind schreckliche Details über einen Betrug mit Neugeborenen ans Licht gekommen. Es wurde aufgedeckt, dass eine 300-köpfige Bande unter der Leitung des Arztes Fırat Sarı im privaten Reyap-Krankenhaus den Tod von Neugeborenen sehenden Auges in Kauf nahm.
Im privaten Reyap-Krankenhaus im Bezirk Çorlu in Tekirdağ sind schreckliche Details über einen Betrug mit Neugeborenen ans Licht gekommen, der von einem Netzwerk aus Ärzten und Pflegepersonal begangen wurde. Nach der Auswertung von abgehörten Telefonaten durch die Polizei wurde bekannt, dass eine 300-köpfige Bande unter der Leitung des Arztes Fırat Sarı den Tod von Neugeborenen herbeiführte.
Während die Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu dem Fall eingeleitet hat, wurde bekannt, dass das private Reyap-Krankenhaus seinen Betrieb weiterhin fortsetzt.
Wie Tele1.com.tr berichtet, sind die Teams der Gesundheitsdirektion der Provinz aufgrund des Skandals im Krankenhaus aktiv geworden. Nach einer Anzeige untersuchte ein von der Direktion entsandtes Team das Krankenhaus. Es wurde festgestellt, dass die Bande, die Neugeborene über Bekannte in das Reyap-Krankenhaus verlegen ließ und öffentliche Einrichtungen schädigte, den Tod der Babys sehenden Auges in Kauf nahm. Das Untersuchungsteam sammelte Beweise und erstattete bei der Staatsanwaltschaft Anzeige.
STAATSANWALTSCHAFT LEITET ERMITTLUNGEN EIN
Nach den genannten Untersuchungen leitete die Staatsanwaltschaft ein umfassendes Ermittlungsverfahren ein. Als Ergebnis einer sechsmonatigen Untersuchung durch die Polizei wurde festgestellt, dass die Bande, der auch Ärzte und Krankenschwestern angehörten, durch die Verlegung von Neugeborenen in das Krankenhaus sowohl den öffentlichen Sektor schädigte als auch erhebliche Gewinne erzielte.
BLUTGEFRIERENDE AUSSAGEN
Im Rahmen der Ermittlungen gegen die als Betrügerbande eingestufte Gruppe kamen erschütternde Details ans Licht. Es wurde festgestellt, dass Ärzte und Pflegepersonal den Tod der Babys sehenden Auges in Kauf nahmen. In Gesprächen zwischen Krankenschwestern und Ärzten sollen Aussagen wie „Töte das Kind“ oder „Registriere den Tod als intubiert“ gefallen sein.
KRANKENHAUS IST WEITERHIN IN BETRIEB
Trotz der Skandalserie setzt das Reyap-Krankenhaus seinen Betrieb fort. Das Gerichtsverfahren gegen die Bande sowie das Krankenhaus dauert an. In dem Krankenhaus, in dem Neugeborene zu Tode kamen, werden weiterhin Patienten aufgenommen. Nach dem Bekanntwerden der neuen Details wird erwartet, dass das Gesundheitsministerium Sanktionen gegen das Krankenhaus verhängt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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