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Murat Kurum verteidigt Mobilfunkbetreiber: 'Wenn 16 Millionen Menschen gleichzeitig telefonieren, hält das System dem nicht stand'

Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 mit Epizentrum in Silivri gerieten die Mobilfunkbetreiber aufgrund von Störungen in den Kommunikationsnetzen in die Kritik der Öffentlichkeit. Zunächst nahm Verkehrsminister Abdulkadir Uraloğlu und anschließend Umweltminister Murat Kurum die Betreiber in Schutz. Kurum erklärte, es habe eine „ernsthafte Überlastung“ des Kommunikationssystems gegeben und sagte: „Wenn 16 Millionen Menschen gleichzeitig telefonieren, hält das System dem nicht stand. Wir hatten kein größeres Problem.“

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Murat Kurum verteidigt Mobilfunkbetreiber: 'Wenn 16 Millionen Menschen gleichzeitig telefonieren, hält das System dem nicht stand'

Das Erdbeben der Stärke 6,2 vor der Küste des Marmarameeres, nahe Silivri, löste in Istanbul und der gesamten Marmara-Region große Panik aus, während die Infrastruktursysteme der Stadt ernsthaft an ihre Grenzen stießen. In dem Chaos nach dem Beben kam der Verkehr zum Erliegen, die Bürger hatten Schwierigkeiten bei der Kommunikation, und die Unzulänglichkeit der Notfall-Sammelplätze wurde erneut zum Thema.

Während die öffentliche Kritik an den Kommunikationsausfällen zunahm, gab Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu nach Gesprächen mit den Betreibern folgende Erklärung ab:

"Nach dem Erdbeben gab es einen Anstieg der Anrufe um das 7- bis 10-fache; die Mobilfunkbetreiber konnten 75 Prozent der Anrufe abwickeln. 25 Prozent konnten leider nicht bewältigt werden."

MINISTER KURUM VERTEIDIGT EBENFALLS DIE BETREIBER: "WENN 16 MILLIONEN GLEICHZEITIG ZUGREIFEN..."

Der Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, Murat Kurum, äußerte sich in einer Sendung des Kanals tv100 zu diesem Thema. In seiner Bewertung der öffentlichen Reaktionen sagte Kurum: "Wenn 16 Millionen Menschen gleichzeitig telefonieren, hält das System dem zwangsläufig nicht stand. Gott sei Dank hatten wir kein größeres Problem."

AKTUELLER STAND DER SCHADENSMELDUNGEN

Kurum gab auch Informationen zu den nach dem Erdbeben eingegangenen Schadensmeldungen an Gebäuden bekannt und erklärte, dass insgesamt für 6.539 Gebäude Meldungen eingegangen seien. Der Minister äußerte sich wie folgt:

"Von diesen Gebäuden wurden 1473 als unbeschädigt und 101 als leicht beschädigt eingestuft. Die meisten Meldungen kommen aus Bahçelievler, Esenler, Bağcılar, Zeytinburnu, Avcılar und Küçükçekmece."

"Betrachtet man die Verteilung der Schadensmeldungen, ergibt sich dieses Bild. Wenn man sich den Prozentsatz der Schadensmeldungen ansieht, stammen 80 Prozent von der europäischen Seite."

NEUER SOZIALER WOHNUNGSBAU FÜR ISTANBUL

Minister Kurum setzte seine Ausführungen zum allgemeinen Zustand der Gebäude in Istanbul und zu den Projekten der Stadterneuerung fort. Er betonte, dass riskante Gebäude in der Stadt umgewandelt werden müssten, und teilte neue Pläne für den sozialen Wohnungsbau mit:

"Für den Kampf gegen Erdbeben müssen gesunde Wohnungen gebaut werden. Seit 2002 haben wir dafür mit der TOKİ 1,5 Millionen Wohnungen errichtet. Das haben wir für unsere einkommensschwachen Bürger getan. Davon haben wir 125.000 in Istanbul gebaut."

"Zum Jahresende wird es eine neue Kampagne für sozialen Wohnungsbau geben, die alle 81 Provinzen umfasst. Wir werden unseren Bürgern diese Möglichkeiten bieten. Wir hatten auch das Versprechen für 1.000 Wohnungen in Istanbul im Rahmen der 250.000-Wohnungen-Kampagne gegeben, deren Bau noch immer andauert."

"Derzeit befinden sich in Istanbul 44.000 Wohnungen im Bau. Wir werden in Istanbul, wie im gesamten restlichen Land, Mietwohnungen bauen und werden unseren Bürgern zum Jahresende die sozialen Wohnungsbauprojekte als gute Nachricht verkünden."


Nachrichtenquelle: 12punto

Murat Kurum GSM