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Müyesser Yıldız hatte es am 30. Juni geschrieben: General Zekai wurde OYAK-Vorstandsvorsitzender

Die Journalistin und 12punto-Kolumnistin Müyesser Yıldız berichtete bereits Tage zuvor in ihrer Kolumne über eine Entwicklung, die erneut als Überraschung gewertet wird. Zekai Aksakallı, der während des Putschversuchs vom 15. Juli Kommandeur der Spezialkräfte (ÖKK) war, wurde an die Spitze von OYAK berufen, einer Institution, die Ressourcen in Milliardenhöhe verwaltet.

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Müyesser Yıldız hatte es am 30. Juni geschrieben: General Zekai wurde OYAK-Vorstandsvorsitzender

Zekai Aksakallı, der während des Putschversuchs vom 15. Juli Kommandeur der Spezialkräfte war, steht nach fünf Jahren Pause durch eine bemerkenswerte Ernennung wieder im Rampenlicht. Aksakallı wurde zum Vorstandsvorsitzenden der Armee-Hilfskasse (OYAK) ernannt.

In einer an die OYAK-Mitarbeiter versandten E-Mail hieß es: „Der (a.D.) Generalmajor Mehmet Taş, der seit 2016 als Vorstandsvorsitzender tätig war, hat diese wertvolle Aufgabe zum 2. Juli an den (a.D.) Generalleutnant Zekai Aksakallı übergeben.“

Diese Ernennung an die Spitze von OYAK, einer dem Verteidigungsministerium unterstellten Institution, die Dutzende Unternehmen mit einem Volumen von Milliarden Lira umfasst, erfolgte nur 1,5 Monate nach der 65. Generalversammlung der Einrichtung. Der pensionierte Generalmajor Mehmet Taş, der den Vorstandsvorsitz von OYAK seit 2016 innehatte, hatte sein Amt nach der Generalversammlung am 17. Mai zunächst weitergeführt. Mit der jüngsten Entscheidung wurde diese Aufgabe nun jedoch an Aksakallı übertragen.

MÜYESSER YILDIZ HATTE ES TAGE ZUVOR GESCHRIEBEN

Die Journalistin und 12punto-Kolumnistin Müyesser Yıldız hatte in ihrer Kolumne bereits über diese als überraschend geltende Entwicklung geschrieben und wusste schon Tage zuvor, dass Aksakallı für diesen Posten vorgesehen war. 

Hier sind die Ausführungen aus Yıldız' Kolumne: 

WURDE ER AN DIE SPITZE VON OYAK BERUFEN?

Über Zekai Aksakallı, der vor fünf Jahren wegen fehlender Planstellen in den Ruhestand versetzt wurde, kursierten in dieser Zeit verschiedene Behauptungen, wie etwa „Er übernimmt die Leitung von SADAT“ oder „Er wird Berater im Palast“; doch keine davon bewahrheitete sich.

Nun steht eine neue Behauptung im Raum. Es wird berichtet, dass Aksakallı zum Vorstandsvorsitzenden der Armee-Hilfskasse (OYAK), dem Hilfs- und Rentenfonds für Angehörige der türkischen Streitkräfte, ernannt wurde und sein Amt in wenigen Tagen antreten werde.

Sollte dies stimmen, wäre es eine interessante Wahl für OYAK, das mit über 130 Unternehmen und mehr als 38.000 Mitarbeitern in vielen Sektoren tätig ist – von Bergbau und Metallurgie über Zement, Beton und Papier bis hin zu Automobilindustrie, Logistik, Chemie, Landwirtschaft, Energie und Finanzen.

Denn: Seit 2016 führt der pensionierte Generalmajor Mehmet Taş den OYAK-Vorstandsvorsitz. Auch nach der 65. Generalversammlung am 17. Mai hatte Taş sein Amt weiter ausgeübt.

Diese Änderung nach nur 1,5 Monaten muss einen wichtigen Grund haben.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Führung von OYAK, das dem Verteidigungsministerium unterstellt ist, fast vollständig vom Verteidigungsministerium und dem Generalstab bestimmt wird, gibt es Stimmen, die die Wahl von Zekai Aksakallı als einen Schachzug von Minister Yaşar Güler gegen Hulusi Akar interpretieren, von dem es heißt, er wolle erneut Minister werden. Andere wiederum sagen: „Aksakallı wird nach 5 Jahren rehabilitiert.“

HIER GEHT ES ZUM ARTIKEL VON MÜYESSER YILDIZ


Nachrichtenquelle: 12punto

Putschversuch vom 15. Juli Ernennung Verteidigungsministerium Müyesser Yıldız