Nach dem Erdbeben in Denizli: Experten äußern sich nacheinander! Ist ein stärkeres Beben in der Region möglich?
Ein Erdbeben der Stärke 5,1, das sich am Morgen im Bezirk Buldan in Denizli ereignete, löste in der Region kurzzeitig Panik aus. Geowissenschaftler wiesen darauf hin, dass die Verwerfungslinie, an der das Beben auftrat, das Potenzial für stärkere Erdbeben besitzt.
Das Erdbeben der Stärke 5,1, das sich um 09:21 Uhr in Yenicekent im Bezirk Buldan in Denizli ereignete, fand in einer Tiefe von etwa 7,5 Kilometern statt. Während die Erschütterung auch in den umliegenden Provinzen und Bezirken zu spüren war, kam es in der Region zu kurzzeitiger Panik.
Nach dem Beben, das die Bürger beunruhigte, richteten sich alle Augen auf Experten.
Der Geowissenschaftler Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan erklärte, dass der Ort des Bebens sehr nahe am Schnittpunkt bedeutender Verwerfungssysteme liegt.
Ercan äußerte sich dazu auf seinem Social-Media-Account wie folgt:
"Heute um 09:21 Uhr in Yenicekent, Buldan, Denizli ereignete sich in einer Herdtiefe von 7,5 km ein kleines Erdbeben der Stärke M5,1. Dieses Beben innerhalb des Pamukkale-Beckens in Denizli liegt sehr nahe am Schnittpunkt der Gediz-Hauptverwerfung und der Büyükmenderes-Verwerfungen. Dieser Schnittpunkt ist jederzeit anfällig für Erdbeben der Stärke M7. Ein Beben der Stärke M5,1 ist in der Region außer für einfache Dorfhäuser und Ställe nicht zerstörerisch. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob darauf ein stärkeres Beben folgen wird. Die geothermischen Quellen in der Region erwärmen sich durch die Existenz dieser Beben."
Heute um 09:21 Uhr in Yenicekent, Buldan, Denizli ereignete sich in einer Herdtiefe von 7,5 km ein kleines Erdbeben der Stärke M5,1. Dieses Beben innerhalb des Pamukkale-Beckens in Denizli liegt sehr nahe am Schnittpunkt der Gediz-Hauptverwerfung und der Büyükmenderes-Verwerfungen. Dieser Schnittpunkt ist jederzeit anfällig für Erdbeben der Stärke M7… pic.twitter.com/7jqRD3Bc0V
— Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan (@ovgunaercan) 9. März 2026
Ercan betonte, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar sei, ob ein stärkeres Beben eintreten werde, und erklärte, dass die wirksamste Maßnahme gegen das Erdbebenrisiko eine den Bodenverhältnissen entsprechende und widerstandsfähige Bauweise sei.
"REGION IST AKTIV"
Auch der Geowissenschaftler Prof. Dr. Naci Görür erklärte in einer Bewertung auf seinem Social-Media-Account, dass das Beben auf der Pamukkale-Verwerfungszone stattgefunden habe.
Görür wies in seinem Beitrag darauf hin, dass sich die Region in einem Gebiet mit aktiven Verwerfungslinien befinde, und äußerte sich wie folgt:
"Um Denizli herum, rund um das Grabensystem, ereignen sich Beben der Stärken 4 und 5. Die Region ist aktiv und steht unter N-S-Spannung. Der Grund ist das Ausweichen der Anatolischen Platte nach Westen. Gute Besserung."
Um Denizli herum, rund um das Grabensystem, ereignen sich Beben der Stärken 4 und 5. Die Region ist aktiv und steht unter N-S-Spannung. Der Grund ist das Ausweichen der Anatolischen Platte nach Westen. Gute Besserung. pic.twitter.com/53UvskR8lF
— Prof. Dr. Naci Görür (@nacigorur) 9. März 2026
Nachrichtenquelle: 12punto
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