Nach der MHP äußert nun auch die BBP ihr Unbehagen über den Papstbesuch: Es gibt keinen Grund, blind zu sein
Der Vorsitzende der Großen Einheitspartei (BBP), Mustafa Destici, hat in einer Erklärung über sein Social-Media-Konto, genau wie der andere Partner der Volksallianz (Cumhur İttifakı), die MHP, sein Unbehagen über den Besuch des Papstes in der Türkei zum Ausdruck gebracht.
Während AKP-Mitglieder weiterhin lobende Beiträge über die Ankunft von Papst Leo XIV., der in İznik eine Messe abhielt, teilen, äußern die Partner der Volksallianz in ihren Erklärungen weiterhin ihr Unbehagen und ihre Sorgen über diesen Besuch.
Nach der kritischen Stellungnahme der MHP kam nun auch eine Reaktion auf diesen Besuch vom Vorsitzenden der Großen Einheitspartei, Destici.
Mustafa Destici gab über sein Social-Media-Konto folgende Erklärung ab:
„Ankara war das Ziel der ersten Auslandsreise von Leo XIV., dem geistlichen Oberhaupt von 1,5 Milliarden Katholiken und dem ersten amerikanischen Papst des Vatikans. Danach folgten Istanbul und İznik...
Als Große Einheitspartei möchten wir klar zum Ausdruck bringen: Wir sehen, dass diese Reise nicht nur eine 'touristische', sondern eindeutig eine 'politische' und 'theologische' Bedeutung hat.
Diese Reise, die im Rahmen des klassischen apostolischen Reiseprotokolls des Vatikans verläuft, lediglich als 'kulturell-diplomatische Höflichkeit' oder 'unschuldige Gedenkveranstaltung' zu bewerten, wäre mehr als nur naiv.
Wir sind der Meinung, dass der Besuch in İznik eine 'historische', 'religiöse', 'ideologische' und natürlich 'politische' Bedeutung hat. Dies nicht zu sehen und dieses Besuchsprogramm lediglich als 'touristische Nettigkeit' oder 'unschuldige Gedenkveranstaltung' darzustellen, zeugt entweder von Geschichtslosigkeit oder ist ein bewusstes Ignorieren!
İznik war nie ein neutraler Ort und wird es auch nie sein...
Dieser Besuch mag keine Machtdemonstration sein, aber er ist definitiv eine 'Abrechnung'.
Sowohl eine interne Abrechnung der christlichen Welt als auch eine Abrechnung mit unserer alten Geschichte...
Es gibt keinen Grund für Staat und Nation, in Panik zu geraten, aber es gibt auch keinen Grund, blind zu sein!
Wir wissen, dass Geschichte auch durch Symbole geschrieben wird.
Und heute wird in İznik ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Wir müssen nur als edler türkischer Staat und als Volk die Augen offen halten.
Mit Gottes Hilfe werden wir auch das überwinden."
Ankara war das Ziel der ersten Auslandsreise von Leo XIV., dem geistlichen Oberhaupt von 1,5 Milliarden Katholiken und dem ersten amerikanischen Papst des Vatikans. Danach folgten Istanbul und İznik...
— Mustafa Destici (@Mustafa_Destici) 29. November 2025
Als Große Einheitspartei möchten wir klar zum Ausdruck bringen: Wir sehen, dass diese Reise nicht nur eine 'touristische', sondern eindeutig eine 'politische' und 'theologische' Bedeutung hat...
Nachrichtenquelle: 12punto
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