Nachrichten von Melisa Döngel im Drogenermittlungsverfahren aufgetaucht
Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Drogenermittlungen sind Schriftwechsel und Bilder, die angeblich aus dem Untersuchungsbericht zum Mobiltelefon der Schauspielerin Melisa Döngel stammen, in die Akten aufgenommen worden. In dem im Zuge der Ermittlungen erstellten Bericht wird behauptet, dass Nachrichtenprotokolle, die auf die Beschaffung von Betäubungsmitteln hindeuten sollen, sowie bestimmte digitale Inhalte als Beweismittel gewertet wurden.
In den Drogenermittlungen der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft gegen Prominente sind neue Details ans Licht gekommen.
Die Untersuchungen am Mobiltelefon der bekannten Schauspielerin Melisa Döngel im Rahmen der Ermittlungen sind abgeschlossen.
Wie die regierungsnahe Zeitung Sabah berichtet, soll der von der Istanbuler Gendarmerie erstellte Bericht Drogen-Chatverläufe von Melisa Döngel belegen.
Nach der Auswertung der Galerie, der Nachrichten und der Social-Media-Konten des Mobiltelefons wurden bei Operationen gegen Drogenhändler in zwei Provinzen, darunter Istanbul, 43 Personen festgenommen.
Es wurde festgestellt, dass die festgenommenen Verdächtigen den Drogenhandel über Social-Media-Plattformen, insbesondere über die Messaging-App Telegram, abwickelten.
In den Chatverläufen, die in die Ermittlungsakte aufgenommen wurden, soll Melisa Döngel in Gesprächen mit einer Person namens Mert A. die Nachricht „Kumpel, hast du Koks?“ gesendet haben.
In Chats mit einer Person namens Ekrem K. soll die Schauspielerin die Worte „Brauche Koks, dringend Kumpel“ verwendet haben; auf die Frage der Gegenseite „Wie viel?“ soll sie mit „3 Stück“ geantwortet haben.
Den Vorwürfen zufolge soll in einem Chat mit Mustafa B., der ebenfalls in der Akte enthalten ist, die Gegenseite Döngel mit den Worten „Speichere mich nicht falsch ab, ich bin kein Dealer“ gewarnt haben.
In einem weiteren Gespräch, das ebenfalls in die Akten gelangt sein soll, habe Buket K. Beiträge über eine spezielle Substanz geteilt, die aus Miami mitgebracht wurde, woraufhin Döngel mit „Ich will auch, ich auch“ reagiert haben soll.
Andererseits wurde behauptet, dass sich die Untersuchung des Telefons nicht nur auf Nachrichten beschränkt habe. Es hieß, auch die Bilder in der Galerie des Geräts seien untersucht worden, wobei zahlreiche Fotos und Screenshots gefunden worden seien, die auf den Konsum oder Besitz von Drogen oder Stimulanzien hindeuten sollen.
Unter den Bildern, die in die Akte aufgenommen wurden, sollen sich auch Fotos von Vorrichtungen befinden, die auf die Vorbereitung zum Drogenkonsum hindeuten, darunter zusammengerolltes Geld auf einem Teller.
Zudem soll eine Reihe von Fotos, auf denen Döngels Gesicht zu sehen ist und die angeblich während des Drogenkonsums aufgenommen wurden, als digitale Beweismittel zur Akte hinzugefügt worden sein. Zu den Vorwürfen gehört auch, dass sich in der Galerie Nahaufnahmen von Substanzen befanden, bei denen es sich um Kokain und Cannabis handeln soll.
Es wurde behauptet, dass die Untersuchung des Telefons nicht nur auf Nachrichten beschränkt blieb, sondern auch die visuellen Inhalte in der Galerie des Geräts unter die Lupe genommen wurden.
Der Behauptung zufolge wurden während der Untersuchung zahlreiche Fotos und Screenshots gefunden, die als Hinweise auf den Konsum oder Besitz von Drogen oder Stimulanzien gewertet wurden.
Den Informationen aus der Akte zufolge befanden sich unter den besagten Bildern auch Fotos von Vorrichtungen mit zusammengerolltem Geld auf einem Teller, die angeblich die Vorbereitungsphase für den Drogenkonsum zeigen.
Darüber hinaus wurde behauptet, dass einige Fotos, auf denen Döngels Gesicht zu sehen ist und die als während des Drogenkonsums aufgenommen eingestuft wurden, als digitale Beweismittel registriert wurden. Es wurde angegeben, dass sich in der Galerie auch Nahaufnahmen von Substanzen befanden, bei denen es sich um Kokain und Cannabis handeln soll.
Das Ermittlungsverfahren dauert an.
Nachrichtenquelle : 12punto
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