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Neue Anzeige im Fall des verprügelten Vaters in der Marmaray

Im Fall des Faustangriffs in der Marmaray, der die öffentliche Aufmerksamkeit in der Türkei auf sich zog, gibt es eine neue Entwicklung. Die junge Frau, die zuvor mit dem geschlagenen Vater in Streit geraten war, hat nun ebenfalls Anzeige gegen den Mann erstattet und behauptet, von ihm beleidigt worden zu sein.

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Neue Anzeige im Fall des verprügelten Vaters in der Marmaray

Die junge Frau, mit der der Vater in der Marmaray vor den Augen seiner zwei Kinder in Streit geraten war, hat Anzeige gegen ihn erstattet.

Wie die Show Haber-Reporterin Oya Nur Kaya berichtete, reichte die junge Frau, die vor dem Angriff mit dem Vater gestritten hatte, eine offizielle Beschwerde ein, da sie nach eigenen Angaben beleidigt wurde.

Die Aufnahmen, die der Journalist Fuat Kozluklu mit seinem Mobiltelefon gemacht hatte, hatten in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt. Kozluklu erklärte, dass der Vorfall nicht nur auf das im Video zu sehende Geschehen beschränkt sei, und gab folgende Erklärung ab:

"Die Angelegenheit beschränkt sich nicht nur auf das, was in den Aufnahmen zu sehen ist. Man muss erklären, was vorher geschah. Der Herr, der mit seinen zwei Kindern vermutlich in Erenköy oder Bostancı in den Marmaray-Waggon stieg, fuhr die junge Dame, die am Türbereich stand und telefonierte, mit den Worten an: 'Warum stehen Sie hier? Ich versuche mit meinen Kindern einzusteigen, sie hatten Schwierigkeiten. Was wäre, wenn sie gestolpert wären und eingeklemmt worden wären?' Die junge Frau antwortete mit 'Entschuldigung' und entschuldigte sich. Dabei hätte man problemlos durch die Mitte der Einstiegstür gelangen können.

Der Herr, dessen Nase gebrochen wurde, fuhr auch noch fort zu schimpfen, nachdem er in den Waggon eingestiegen war und sich die Türen geschlossen hatten. Dieser Zustand dauerte Minuten an. Ich schätze 5-6 Minuten... Die Dame, die an der Tür stand, fing an zu weinen. Fahrgäste, die das sahen, ermahnten den Mann: 'Es reicht jetzt, hören Sie auf, lassen Sie das Thema ruhen.' Leider hörte der Mann, der die Hände seiner Kinder hielt, nicht auf und schimpfte weiter. Zwei Personen, die nun zu den Klägern in diesem Vorfall gehören, gingen aufgrund der Situation des weinenden jungen Mädchens mit Worten wie 'Es reicht jetzt, verdammt noch mal, warum bauschst du das so auf?' auf den Mann zu. Ich schaltete die Kamera meines Mobiltelefons ein und begann aufzunehmen. Die festgenommene Person sagte zu dem Vater mit den Kindern, als sich die Marmaray der Station näherte, 'komm raus', schlug zu und verließ den Waggon. Die Marmaray fuhr weiter. Der andere junge Mann näherte sich dem Mann mit der gebrochenen Nase ebenfalls schimpfend und stieß ihn. Die Parteien stiegen an der Station Süreyya Plajı aus."



Nachrichtenquelle: 12punto

Marmaray