Neue Behauptungen zu Militärkrankenhäusern nach Bahçelis Aufruf! Entwurf aus den Kulissen aufgetaucht
Nach dem Aufruf des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli zur Wiedereröffnung von Militärkrankenhäusern soll es entsprechende Vorbereitungen geben. Informationen aus den Kulissen zufolge wird die Wiederinbetriebnahme von mindestens 15 Militärkrankenhäusern geprüft, wobei der Geltungsbereich auch bestimmte zivile Akteure der Sicherheitsbürokratie umfassen soll.
MHP-Parteichef Devlet Bahçeli hatte zur Wiedereröffnung von Militärkrankenhäusern aufgerufen; nun wird behauptet, dass die Regierung diesbezügliche Vorbereitungen treffe. Dem Vernehmen nach sieht der Entwurf die Wiederinbetriebnahme von mindestens 15 Militärkrankenhäusern vor, die künftig wieder unter militärischer Leitung stehen sollen.
Bahçeli hatte in seiner Rede vor der Fraktionssitzung seiner Partei im türkischen Parlament in der vergangenen Woche erklärt, die Türkei sei das einzige NATO-Land ohne Militärkrankenhäuser, und betont: "Die Türkei ist heute das einzige Land innerhalb der NATO, das über keine Militärkrankenhäuser verfügt. Die Wiedereröffnung und die Wiedereingliederung der Militärkrankenhäuser in die Armee sind von lebenswichtiger Bedeutung."
Nach dieser Äußerung wurde behauptet, dass die AKP eine Initiative zur Wiedereröffnung der Militärkrankenhäuser gestartet habe.
Dem Entwurf zufolge wird nicht die Wiedereröffnung aller ehemals 25 Militärkrankenhäuser, sondern mindestens 15 dieser Einrichtungen geprüft. Zudem sieht der Entwurf vor, dass die Verwaltung der Krankenhäuser wieder in die Hände von Militärpersonal gelegt wird, während es schätzungsweise etwa 10 Jahre dauern könnte, bis die Kapazitäten des medizinischen Personals wieder das frühere Niveau erreichen.
Auch die Journalistin der Zeitung Nefes, Nuray Babacan, teilte in ihrer Kolumne Informationen aus den Kulissen zu dem Entwurf.
Die Ausführungen von Babacan lauten wie folgt:
"Der Entwurf, über den ich bereits im vergangenen Oktober geschrieben habe, wird derzeit zwischen den zuständigen Ministerien konkretisiert. Es scheint, als seien logischere und rationalere Vorschläge auf die Tagesordnung gekommen…
Wir hatten berichtet, dass der Kreis derer, die Leistungen der Militärkrankenhäuser in Anspruch nehmen, alle Institutionen im Sicherheitsbereich wie die TSK, den MİT, die Gendarmerie und die Polizei umfasst. Nun wird der Geltungsbereich dieser Regelung erweitert. Man möchte auch zivile Personen einbeziehen, die bei der Terrorbekämpfung, etwa gegen FETÖ und PKK, faktisch Entscheidungen treffen und diese unterzeichnen. Zum Beispiel Gouverneure, Rektoren und Unterstaatssekretäre.
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht alle ehemals 25, sondern mindestens 15 Militärkrankenhäuser wiedereröffnet werden sollen und dass diese wieder von Militärs geleitet werden. Es wird behauptet, dass es mindestens 10 Jahre dauern wird, bis diese Krankenhäuser in Bezug auf medizinisches Personal wieder ihre alte Stärke erreichen.
Die Zahl derer, die Leistungen der Militärkrankenhäuser in Anspruch nehmen werden, wird zusammen mit den neu hinzugekommenen Personen 2,5 Millionen erreichen. Es wird eine Formulierung verwendet wie: ‚Jeder, der in allen Bereichen tätig ist, die der Nationale Sicherheitsrat als staatssicherheitsrelevant einstuft, soll davon profitieren‘.
Die an der Arbeit Beteiligten äußern, dass das Konzept der militärmedizinischen Akademie während der Militärjunta vom 12. September umgesetzt wurde und dass in der Zeit davor die Militärkrankenhäuser unter militärischer Verwaltung standen, während die Ausbildung von Militärärzten und medizinischem Personal an zivilen Universitäten erfolgte.
Es wird darauf bestanden, dass Militärärzte und medizinisches Personal jedes Jahr in der vom Verteidigungsministerium festgelegten Anzahl durch die Universität für Gesundheitswissenschaften (Sağlık Bilimleri Üniversitesi) aufgenommen und ausgebildet werden. Zudem ist geplant, dass die Krankenhäuser nicht dem Verteidigungsministerium, sondern dem Gesundheitsministerium unterstellt bleiben.
Das Thema wird unter drei Überschriften zusammengefasst: militärmedizinische Dienstleistungen, Ausbildung von militärischem Gesundheitspersonal, Gesundheitsdienste in Militärkasernen sowie Gesundheitsleistungen für Angehörige von Militärpersonal und Pensionäre…"
Nachrichtenquelle: 12punto
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