Neue Entwicklung im Fall der Schwiegermutter, die mit dem Verlobten ihrer Tochter durchbrannte
Im Bezirk Develi in Kayseri gab es eine neue Entwicklung im Fall von Güldane Ş. und dem angehenden Bräutigam Cuma D., die gemeinsam durchgebrannt waren.
Im Bezirk Develi in Kayseri wurde die Frau, die mit dem Verlobten ihrer behinderten Tochter durchgebrannt war, wegen "Bedrohung" und "Körperverletzung" zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren, 7 Monaten und 15 Tagen verurteilt; der angehende Bräutigam erhielt wegen derselben Delikte eine Haftstrafe von 3 Jahren und 3 Monaten.
Bei der Verhandlung vor dem 2. Strafgericht erster Instanz in Develi waren die Kläger D.Ş. (25) und ihr Vater T.Ş. (52) sowie die Anwälte beider Seiten anwesend. Die Angeklagten Güldane Ş. (46) und Cuma D. (21) nahmen per Videoübertragung aus der Haftanstalt an der Verhandlung teil.
In ihrer Verteidigung räumten die Angeklagten Güldane Ş. und Cuma D. zwar eine Liebesbeziehung ein, wiesen die Vorwürfe jedoch zurück.
Die Geschädigte D.Ş. erklärte in ihrer Aussage, dass sie sich im vergangenen Jahr mit dem Angeklagten Cuma D. verlobt habe. D.Ş. behauptete, Cuma D. habe sie danach wiederholt geschlagen und bedroht; ihre Mutter, die Angeklagte Güldane Ş., habe ihr gegenüber jedoch keine Gewalt angewendet.
D.Ş. gab an, keine Kenntnis über den Diebstahlsvorwurf zu haben, und erklärte, dass sie Anzeige gegen den Angeklagten Cuma D. erstatte, nicht jedoch gegen ihre Mutter.
Der Kläger T.Ş. behauptete hingegen, dass die beiden geflohenen Angeklagten 14 Goldmünzen, ein Armband, 19.500 US-Dollar und 35.000 Lira aus seinem Haus gestohlen hätten.
T.Ş. bezifferte den Gesamtwert auf 1.226.900 Lira, erklärte, dass der Schaden nicht beglichen worden sei, und betonte, dass er Anzeige gegen die Angeklagten erstatte.
Der Staatsanwalt forderte in seinem Plädoyer die Verurteilung beider Angeklagten gemäß den in der Anklageschrift aufgeführten Straftatbeständen.
Die Angeklagten, die vom vorsitzenden Richter nach ihren letzten Worten gefragt wurden, beteuerten ihre Unschuld und forderten Freispruch sowie ihre Haftentlassung.
Der Richter verurteilte die Angeklagte Güldane Ş. wegen "Bedrohung durch mehrere Personen" zu 2 Jahren und 6 Monaten sowie wegen "qualifizierter einfacher Körperverletzung" zu 13 Monaten und 15 Tagen Haft. Der Angeklagte Cuma D. wurde wegen "Bedrohung durch mehrere Personen" zu 2 Jahren und 6 Monaten sowie wegen "qualifizierter einfacher Körperverletzung" zu 9 Monaten Haft verurteilt.
Das Gericht sprach die beiden Angeklagten vom Vorwurf des "Diebstahls" mangels Beweisen frei, ordnete jedoch die Fortdauer der Untersuchungshaft an.
DER VORFALL
Nachdem die Mutter Güldane Ş. mit dem Verlobten ihrer behinderten Tochter D.Ş. durchgebrannt war, wurden die Verdächtigen aufgrund von Berichten in sozialen Medien und Fernsehsendern sowie nach eingegangenen Anzeigen in Istanbul festgenommen und inhaftiert. Die Akte wurde daraufhin wegen Unzuständigkeit an die Generalstaatsanwaltschaft Develi übergeben.
Nachrichtenquelle: AA
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