Neue Entwicklung im Fall Sinan Ateş: MHP-Anwalt Serdar Öktem und Ahmet Yiğit Yıldırım im selben Krankenhaus gesichtet
Es wurde bekannt, dass der inhaftierte MHP-Anwalt Serdar Öktem, der im Zusammenhang mit der Ermordung von Sinan Ateş in Untersuchungshaft sitzt, und der verdächtige Vorsitzende der Ülkü Ocakları, Ahmet Yiğit Yıldırım, sich im selben Krankenhaus aufhielten. Die Anwälte der Familie Ateş behaupten, dieses Treffen sei gezielt geplant worden, und kündigten an, Strafanzeige gegen die Verantwortlichen zu erstatten.
Die Ermittlungen zur Ermordung von Sinan Ateş werden durch eine neue Entwicklung weiter erschüttert. Es kam heraus, dass sich der MHP-Anwalt Serdar Öktem und der Tatverdächtige, der Vorsitzende der Ülkü Ocakları Ahmet Yiğit Yıldırım, im selben Krankenhaus aufhielten und ein geheimes Gespräch führten. Die Anwälte der Familie Ateş bewerten diesen Vorfall als ein gezielt geplantes Treffen und kündigten an, Strafanzeige gegen die Verantwortlichen zu erstatten.
ÖKTEM UND YILDIRIM IM KRANKENHAUS GETROFFEN
Wie Anka berichtet, wurde der inhaftierte Angeklagte im laufenden Prozess um den Tod von Sinan Ateş, Serdar Öktem, am 4. Juli 2023 wegen Herzbeschwerden in das Etlik-Stadtkrankenhaus verlegt. Den Aufnahmen aus dem Krankenhaus zufolge traf jedoch Ahmet Yiğit Yıldırım am selben Tag Stunden später ebenfalls im Krankenhaus ein und hielt sich im selben Bereich wie Öktem auf. Auf den Bildern ist zu sehen, wie Yıldırım Öktem im Krankenhaus besucht und sich zudem mit den Justizvollzugsbeamten unterhält, die ihn aus dem Gefängnis begleitet hatten.
STRAFANZEIGE DURCH ANWÄLTE DER FAMILIE
Die Anwälte der Familie Ateş äußerten den Verdacht, dass dieses Treffen absichtlich herbeigeführt wurde und zwischen Yıldırım und Öktem ein Gespräch stattgefunden habe, in dem es um Schweigen und Versprechen auf Haftentlassung ging. Sie kündigten an, Strafanzeige gegen die an dem Vorfall beteiligten Personen zu erstatten. Zudem wird gefordert, eine Untersuchung darüber einzuleiten, wer Informationen an das Krankenhaus weitergegeben hat.
AUSSAGEN VON MHP-FUNKTIONÄREN NICHT EINGEHOLT
Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass im Zuge der Ermittlungen zum Mord an Sinan Ateş die Aussagen zahlreicher MHP-Funktionäre nicht eingeholt wurden. Zu diesen Personen zählen unter anderem der ehemalige MHP-Abgeordnete Olcay Kılavuz und der Vorsitzende der Ülkü Ocakları, Ahmet Yiğit Yıldırım. Es wird hinterfragt, ob politischer Einfluss hinter dem Schweigen dieser Personen steckt.
BESCHWERDESCHRIFT: EINSTELLUNGSBESCHEID MUSS AUFGEHOBEN WERDEN
Die Anwälte der Familie von Sinan Ateş legten Beschwerde gegen den Einstellungsbescheid im Rahmen der Ermittlungen ein und forderten die Eröffnung eines öffentlichen Verfahrens gegen 22 Verdächtige. Es wurde betont, dass gegen diese Verdächtigen, zu denen auch Yıldırım gehört, tiefergehende Ermittlungen durchgeführt werden müssen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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