Neue Entwicklung im Prozess um den Hotelbrand in Kartalkaya: Eine weitere Festnahme
Nach Abschluss des Sachverständigengutachtens zur Brandkatastrophe im Grand Kartal Hotel in Bolu, bei der 78 Menschen ums Leben kamen, wurde der Leiter der Abteilung für Lizenzierung und Inspektion der Provinzverwaltung Bolu festgenommen.
Bei dem Brand, der am Abend des 21. Januar im Grand Kartal Hotel im Skizentrum Kartalkaya in Bolu ausbrach, kamen 78 Menschen ums Leben. Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Bolu geführten Ermittlungen waren bereits 31 Personen festgenommen worden.
Unter den 22 Verdächtigen, die inhaftiert wurden, befanden sich der Hoteleigentümer Halit Ergül, der Geschäftsführer Emir Aras, der für die Feuerwehr zuständige stellvertretende Bürgermeister von Bolu, Sedat Gülener, der Generalsekretär der Provinzverwaltung, Sırrı Köstereli, sowie der amtierende Feuerwehrchef Kenan Coşkun.

Das Gutachten der Sachverständigenkommission zur Brandkatastrophe wurde fertiggestellt und der Generalstaatsanwaltschaft Bolu übergeben.
Im Bericht wurde festgestellt, dass die Stadtverwaltung Bolu, die Provinzverwaltung Bolu sowie das Ministerium für Kultur und Tourismus und das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit in erster Linie verantwortlich sind. Nach diesen Entwicklungen wurde Yeliz E., die Leiterin der Abteilung für Lizenzierung und Inspektion der Provinzverwaltung Bolu, festgenommen.
Nachrichtenquelle: İHA
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