Neue Entwicklung zur Tatwaffe im Fall Sinan Ateş: Zwei Tage nach dem Attentat...
Es wurde bekannt, dass die Polizei zwei Tage nach dem Mord an Sinan Ateş mit fünf Tauchern im Mogan-See im Bezirk Gölbaşı in Ankara nach der Tatwaffe gesucht hat.
Der Prozess um den Mord an Sinan Ateş, dem ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, der in Ankara einem Attentat zum Opfer fiel, bleibt ein zentrales Thema.
Während im Verfahren gegen 22 inhaftierte Angeklagte für 10 Personen die Haftentlassung angeordnet wurde, ist der nächste Verhandlungstermin auf den 19. Juli vertagt worden.
Nun ist eine neue Entwicklung im Fall Sinan Ateş ans Licht gekommen.
Wie aus einem Bericht von T24 hervorgeht, wurde im Zuge der Ermittlungen zur Aufklärung des Vorfalls vom Leiter der Sicherheitsabteilung, Oben Özbay, ein Schreiben an die Schutzabteilung gerichtet. Darin wurde festgehalten, dass die Untersuchung des Mobiltelefons von Vedat Balkaya – dem inhaftierten Angeklagten, der den Schützen Eray Özyağcı vom Tatort flüchten ließ – durch die Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität ergeben habe, dass sie sich für eine gewisse Zeit auf der Atatürk-Küstenstraße am Mogan-See im Bezirk Gölbaşı aufgehalten hätten. Da die Vermutung nahe lag, dass die Tatwaffe in den Mogan-See geworfen worden sein könnte, wurde ein Taucherteam der Unterwasser-Einsatzgruppe angefordert. Daraufhin wurden am 1. Januar 2023 fünf Taucher für eine Suche im Mogan-See eingesetzt.
In dem im Ermittlungsbericht enthaltenen Protokoll heißt es, dass am besagten Ort eine Suchaktion mittels Tauchgängen über eine Länge von etwa 100 Metern parallel zum Ufer und bis zu 15 Meter vom Ufer entfernt durchgeführt wurde, wobei die Tatwaffe jedoch nicht gefunden werden konnte.
WAS HATTE DER SCHÜTZE ERAY ÖZYAĞCI ZUR VERSCHWUNDENEN WAFFE GESAGT?
Der Schütze Eray Özyağcı, der während der Ermittlungsphase Angaben zur Waffe machte, behauptete, er habe die Waffe versteckt, nachdem er sich nach dem Mord mit Vedat Balkaya vom Tatort entfernt und in ein anderes Fahrzeug umgesetzt hatte. Er sagte: "Da ich mich in der Provinz Ankara nicht gut auskenne, weiß ich nicht, welche Routen wir genommen haben, aber nach einer Weile bemerkte ich, dass wir auf die Autobahn gefahren sind. Nach einigen Stunden Fahrt bat ich darum, das Fahrzeug anzuhalten. Ich stieg alleine aus und ging in Richtung eines Gebüschs. Die bei der Tat verwendete GLOCK-Pistole, das dazugehörige 32-Schuss-Magazin sowie das normale 15-Schuss-Magazin der Waffe und die, soweit ich mich erinnere, 35 Patronen in diesen Magazinen habe ich unter dem Gebüsch so versteckt, dass sie nicht sichtbar waren. Mein Ziel war es, später zurückzukehren und sie zu holen, aber ich kann mich absolut nicht mehr daran erinnern, wo dieser Ort ist. Da ich auf der Flucht war, hatte ich die Waffe vor etwa anderthalb bis zwei Jahren in Istanbul von einer Person gekauft, deren Namen und genauen Standort ich nicht mehr weiß, und zwar für 50.000 TL. Nachdem ich die Waffe abgelegt hatte, stieg ich schnell wieder in das Fahrzeug ein und wir setzten unsere Fahrt in Richtung Istanbul fort."
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Überraschende Ergebnisse zur 'neuen Partei' von Özgür Özel
Özgür Özel antwortet mit konkretem Datum zur Anzahl der Rücktritte
Waldbrand in Antalya unter Kontrolle gebracht
Die PKK-Öffnung und der Weg von Özgür Özel!..
Wie haben die Zeitungen den Abschied von Özgür Özel von der CHP bewertet?
Er tötete seine Ehefrau durch einen Schnitt in den Hals: Die Kinder wurden Zeugen der Tat
Was hat die CHP getan?
Özels Vorstoß für eine neue Partei in der Weltpresse
Die neue CHP gegen die CEHAPE
Brand im TUSAŞ-Motorenwerk in Eskişehir unter Kontrolle