Neue Stellungnahme der ÇYDD zu den Behauptungen von Sedat Peker: 'Die Werte, die unser Verein vertritt...'
Die Çağdaş Yaşamı Destekleme Derneği (ÇYDD) hat eine neue Stellungnahme zu den Behauptungen veröffentlicht, wonach Sedat Peker 5.000 Exemplare des neuesten Buches des Geschäftsmanns und Autors İzzet Çapa kaufen und an den Verein spenden wolle.
Der Journalist İzzet Çapa gab über seinen Social-Media-Account bekannt, dass Sedat Peker ihn angerufen und 5.000 Exemplare seines zweiten Buches 'Bu Kitabı Tersten Okuyun' bestellt habe, dessen Erlöse er für die Bildung von Schülerinnen an die Çağdaş Yaşamı Destekleme Derneği (ÇYDD) spende. Çapa würdigte diese Unterstützung von Peker mit den Worten: “Er ist schließlich selbst Vater einer Tochter und versteht die Situation der Kinder. Ich danke ihm von ganzem Herzen im Namen unserer Schülerinnen, der ÇYDD und meiner bescheidenen Person.”
Nach dieser Bestellung wurde eine Spende in Höhe von etwa 1,5 Millionen TL an die ÇYDD erwartet.
In einer ersten Stellungnahme der Çağdaş Yaşamı Destekleme Derneği (ÇYDD) zu diesem Thema hieß es: "Als eine zivilgesellschaftliche Organisation, die in der Öffentlichkeit für ihre Transparenz und Zuverlässigkeit hoch angesehen ist, stellen wir fest, dass wir diese Beiträge und Nachrichten, die ohne unser Wissen und außerhalb unserer institutionellen Prozesse erstellt wurden, nicht billigen. Wir haben keinen Spendenvertrag mit dem genannten Autor und dementsprechend ist eine solche Spende nicht auf dem Konto unseres Vereins eingegangen."
NEUE STELLUNGNAHME DER ÇYDD
In den Abendstunden gab die ÇYDD eine weitere Stellungnahme ab. Darin hieß es: "Nachdem wir dem Verlag gegenüber deutlich gemacht hatten, dass die Werte, die unser Verein vertritt, nicht mit der Person übereinstimmen, die das Buch angeblich in großer Stückzahl gekauft hat, und dass wir diese Spende nicht annehmen können, hat İzzet Çapa seinen Beitrag gelöscht. Dennoch wurde dieser Beitrag in den sozialen Medien weiterhin so verbreitet, als ob diese Spende an unseren Verein erfolgt wäre und wir sie angenommen hätten; dies war auch in der schriftlichen Presse zu sehen."
Der vollständige Wortlaut der Erklärung lautet wie folgt:
"Die Çağdaş Yaşamı Destekleme Derneği verfolgt seit ihrer Gründung vor 36 Jahren das Ziel, durch zeitgemäße Bildung zu einem modernen Menschen und einer modernen Gesellschaft beizutragen, wobei sie stets den Prinzipien und Revolutionen Atatürks verbunden bleibt.
Als ÇYDD achten wir bei der Annahme von Spendenangeboten darauf, dass diese mit den universellen Rechtsgrundsätzen, den Menschenrechten und den Grundwerten unseres Vereins im Einklang stehen. In diesem Zusammenhang werden auch die früheren Aktivitäten und die öffentliche Wirkung der Spender berücksichtigt.
Wenn uns angeboten wird, Tantiemen aus Buchveröffentlichungen an unseren Verein zu spenden, wird das Buch von unserem Verlagskomitee geprüft und bei Zustimmung ein entsprechender Vertrag mit dem Spender geschlossen.
In diesem Sinne wurde uns vom Verlag des Buches des Geschäftsmanns und Autors İzzet Çapa mündlich mitgeteilt, dass die Tantiemen an unseren Verein gespendet werden sollen. Auf den mündlichen Wunsch von Herrn Çapa und dem Verlag hin wurde dem Verlagsvertreter und İzzet Çapa ein Termin für ein Gespräch mit unserer Vorsitzenden Prof. Dr. Ayşe Yüksel für Montag, den 10. März, um 14.00 Uhr gegeben.
Während der Prozess positiv verlief, erklärte Herr Çapa am 8. März, dem Internationalen Frauentag, über soziale Medien, dass das Buch in großer Stückzahl gekauft worden sei, nannte den Namen des Käufers und gab an, dass der Erlös an unseren Verein gespendet werde. Nachdem wir dem Verlag gegenüber deutlich gemacht hatten, dass die Werte, die unser Verein vertritt, nicht mit der Person übereinstimmen, die das Buch angeblich in großer Stückzahl gekauft hat, und dass wir diese Spende nicht annehmen können, hat İzzet Çapa seinen Beitrag gelöscht. Dennoch wurde dieser Beitrag in den sozialen Medien weiterhin so verbreitet, als ob diese Spende an unseren Verein erfolgt wäre und wir sie angenommen hätten; dies war auch in der schriftlichen Presse zu sehen. Infolge dieser Entwicklungen wurde der von unserem Verein vereinbarte Termin einvernehmlich abgesagt. Während all dieser Entwicklungen gab es weder einen Spendenvertrag noch eine tatsächlich erhaltene Spende.
In diesem Prozess wurde dem Verlag von unserem Verein mitgeteilt, dass kein Spendenvertrag mit dem Autor geschlossen werden könne, und eine kurze Erklärung dazu abgegeben. Wir wollten die Details des Themas transparent mit der Öffentlichkeit teilen, um die Fragen der Öffentlichkeit zu beantworten."
Nachrichtenquelle: 12punto
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