ÖSYM reagiert auf Vorwürfe der „Manipulation bei der Studienplatzwahl“
Wurde auf der Website des Zentrums für Messung, Auswahl und Platzierung (ÖSYM) in die Studienplatzwahlen der Kandidaten eingegriffen? Diese nachdenklich stimmende Frage kam auf, nachdem ein Kandidat behauptete, seine Präferenzen seien geändert worden, und den Fall vor Gericht brachte. ÖSYM hat nun eine Stellungnahme zu dem Thema abgegeben.
Laut der Erklärung von ÖSYM werden die Vorgänge im Präferenzsystem unter Schutz der Benutzerdaten der Kandidaten verwaltet. Die Institution warnte davor, dass die Vorwürfe der Manipulation bei der Studienplatzwahl auf die Weitergabe von Passwörtern und Identitätsdaten durch die Kandidaten selbst zurückzuführen sein könnten.
Wurden die Studienplatzwahlen durch einen Einbruch in die ÖSYM-Website geändert? Ein Studienbewerber bemerkte, dass seine getroffenen Wahlen in letzter Minute geändert wurden. Die Familie erstattete Anzeige mit der Behauptung, dass in das System eingedrungen wurde und ohne ihr Wissen Änderungen vorgenommen wurden.
Dem Bericht des Journalisten İsmail Saymaz zufolge hatte ein Kandidat in İzmir aufgrund seiner Punktzahl die ersten 22 Plätze mit medizinischen Fakultäten staatlicher Universitäten belegt und seine Wahl abgeschlossen. Bei einer Kontrolle am Morgen stellte der Kandidat jedoch fest, dass seine Wahlen geändert worden waren und private Universitätsstudiengänge im Bereich Altenpflege, die er selbst nicht gewählt hatte, eingetragen waren; daraufhin reichte er Beschwerde ein.
ES GIBT 6 BETROFFENE
Der Kandidat, der bei ÖSYM eine Petition einreichte, strengte beim Verwaltungsgericht eine Anfechtungsklage an. Dem Bericht zufolge gibt es 6 weitere Betroffene in einer ähnlichen Situation, die ebenfalls angeben, dass ihre Wahlen geändert wurden. Nach dem Bericht leitete ÖSYM eine umfassende technische Untersuchung ihrer Systeme ein.
ÖSYM: KEIN DATENLECK FESTGESTELLT
ÖSYM gab nach Abschluss der technischen Untersuchungen zu dem Thema eine Erklärung ab.
In der Erklärung wurde betont, dass kein Datenleck festgestellt wurde und dass es in der alleinigen Verantwortung der Kandidaten liege, ihre Benutzerdaten geheim zu halten.
In der Erklärung heißt es: „In einigen Medienorganen und sozialen Medien gibt es Berichte darüber, dass die YKS-Präferenzen von 6 Kandidaten geändert wurden.
Die im Informationssystem des Zentrums für Messung, Auswahl und Platzierung (ÖSYM) gespeicherten Benutzerdaten werden sicher aufbewahrt.
Im Kandidaten-Abwicklungssystem (AİS), das von unserer Präsidentschaft bereitgestellt wird, wurde kein Datenleck, einschließlich der Benutzerdaten, festgestellt.
Beispiele für Probleme, die durch die Weitergabe von TC-Identitätsnummern und AİS-Passwörtern der Kandidaten an Dritte entstehen, wurden bereits in den vergangenen Jahren in der Presse thematisiert.
Es muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die Geheimhaltung der Benutzerdaten in der alleinigen Verantwortung der Kandidaten liegt und es von großer Bedeutung ist, dass sie ihre TC-Identitätsnummern und AİS-Passwörter nicht an Dritte weitergeben.“
„JEMAND ANDERES KÖNNTE DAS PASSWORT MIT DEM VOM KANDIDATEN GETEILTEN ZUGANG GEÄNDERT HABEN“
Der Bildungsexperte Sadık Gültekin bewertete das Thema wie folgt: „Bei allen bisher durchgeführten Untersuchungen war das Ergebnis immer dasselbe: Es ist unmöglich, dass so etwas ohne die Zustimmung des Schülers geschieht. Diese Person kann aufgrund von Vertrauen und der Weitergabe des Passworts in guter Absicht Änderungen vornehmen, ohne dass die betroffene Person dies später beabsichtigt hat.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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