Özgür Özels Plan gegen vorgezogene Neuwahlen aus Kulissen durchgesickert
Es wird behauptet, dass Özgür Özel und sein Team in der CHP neben den Vorbereitungen für eine neue Partei auch an einer "Ersatzpartei" arbeiten, die bereits die Voraussetzungen für die Teilnahme an Wahlen erfüllt, um für den Fall vorgezogener Neuwahlen gewappnet zu sein. In politischen Kreisen wird darüber gesprochen, dass Abgeordnete bei Bedarf zu dieser Partei wechseln könnten.
In den politischen Kreisen Ankaras sind neue, bemerkenswerte Behauptungen über die Vorbereitungen des gewählten CHP-Vorsitzenden Özgür Özel und seines Teams für eine neue Partei aufgekommen.
Den Behauptungen zufolge beschränken sich die Arbeiten nicht nur auf die Gründung einer neuen politischen Partei. Für den Fall eines Szenarios mit vorgezogenen Neuwahlen wird zudem eine "Ersatzpartei" bereitgehalten, die bereits das Recht zur Teilnahme an Wahlen besitzt.
ZIEL DER NEUEN PARTEI: EINE MILLION MITGLIEDER
Nach Informationen des Journalisten Murat Yetkin ist eines der größten Hindernisse für die neue Partei die kurzfristige Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an Wahlen. Zudem gehört die Frage, ob die derzeitige Unterstützung für Özgür Özel langfristig anhalten wird, zu den kritischen Punkten des Prozesses.
Laut Yetkin erwarten Özel und sein Team, dass nach Einreichung des Gründungsantrags beim Innenministerium etwa 1 Million CHP-Mitglieder zurücktreten und sich der neuen Partei anschließen werden.
Andererseits wird darauf hingewiesen, dass es einflussreiche Bürgermeister gibt, die es vorziehen, in der CHP zu bleiben und ihren politischen Kampf unter dem Dach der Partei fortzusetzen.
ALTERNATIVSZENARIO FÜR DEN FALL VORGEZOGENER NEUWAHLEN
Eine weitere Behauptung, die in den Kulissen Ankaras geäußert wird, besagt, dass eine Partei, die bereits das Recht zur Teilnahme an Wahlen besitzt, in der Hinterhand gehalten wird. Es wird behauptet, dass diese Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen seien.
Der Behauptung zufolge könnten Abgeordnete im Falle einer Einigung zwischen AKP und MHP mit der CHP oder der DEM-Partei über vorgezogene Neuwahlen zu dieser Partei wechseln, die bereits die Wahlvoraussetzungen erfüllt. Auf diese Weise könnte die Teilnahme an den Wahlen sichergestellt werden, ohne darauf warten zu müssen, dass die neu zu gründende Partei die Wahlvoraussetzungen erfüllt.
Murat Yetkin schrieb dazu:
"Obwohl die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass die AK-Partei die Immunitätsakten öffnet, insbesondere da sich der Verkehr im Prozess für eine 'Türkei ohne Terror' beschleunigt hat und die DEM-Partei in dieser Hinsicht Sensibilität gezeigt hat.
Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, wie schnell die neue Partei die für die Wahlteilnahme erforderlichen Bedingungen erfüllen wird und ob die Begeisterung der Özel-Sympathisanten, die derzeit hoch ist, auch in dauerhafte Unterstützung münden wird. Özel und sein Team erwarten, dass ab dem Zeitpunkt der Einreichung des Gründungsantrags beim Innenministerium etwa 1 Million CHP-Mitglieder zurücktreten und zur neuen Partei wechseln. Demgegenüber ist auch die Existenz einflussreicher Bürgermeister bekannt, die in der CHP bleiben und den Kampf dort fortsetzen wollen.
Es scheint, dass sich auch die Arbeiten an der Ersatzpartei in der Endphase befinden. Für den Fall einer möglichen Schließung der DEM-Partei bedeutet das Halten einer Partei im Parlament, die das Recht zur Wahlteilnahme besitzt – ähnlich dem Beispiel der BDP, die 2 Abgeordnete im Parlament hatte –, dass Abgeordnete bei Bedarf dorthin wechseln können, falls die AK-Partei und die MHP sich mit der DEM oder der CHP auf vorgezogene Neuwahlen einigen sollten."
Nachrichtenquelle: 12punto
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