Paybull im Visier der Ermittlungen zu illegalen Wetten beschlagnahmt
Im Rahmen einer Untersuchung wegen Geldwäsche aus illegalen Wettgeschäften gegen das E-Geld-Institut Paybull AŞ wurden bei gleichzeitigen Razzien in neun Provinzen 25 Personen festgenommen.
Nach Angaben der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hat das Büro für die Untersuchung von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche ein umfassendes Ermittlungsverfahren gegen Paybull Elektronik Para ve Ödeme Hizmetleri AŞ sowie gegen die Verantwortlichen des Unternehmens wegen der Geldwäsche aus illegalen Wettaktivitäten eingeleitet.
In der Erklärung der Staatsanwaltschaft wurde mitgeteilt, dass aufgrund der Ergebnisse der Prüfungen durch die Zentralbank sowie der Analyseberichte des MASAK (Finanzkriminalitäts-Untersuchungsrat) in Istanbul, Tekirdağ, Zonguldak, Ankara, İzmir, Balıkesir, Bitlis, Sinop und Mersin zeitgleiche Operationen durchgeführt und insgesamt 25 Verdächtige festgenommen wurden.
Es wurde darauf hingewiesen, dass an den Adressen Durchsuchungen durchgeführt und Beschlagnahmungen vorgenommen wurden. Um den ordnungsgemäßen Ablauf der Ermittlungen zu gewährleisten und Beweise zu sichern, seien zudem gemäß dem Beschluss des 9. Friedensgerichts von Istanbul das Unternehmen Paybull AŞ sowie die Firma Lezzona Gıda AŞ zusammen mit den Vermögenswerten, die nach dem Tatzeitpunkt erworben wurden, beschlagnahmt worden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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