Pensionierte Generäle fordern Wiederaufnahmeverfahren
Die Generäle, die Opfer des 28.-Februar-Verfahrens wurden und deren verbleibende Haftstrafen durch ein Präsidialdekret aufgehoben wurden, wehren sich gegen die in den Medien verbreitete Darstellung einer „Begnadigung“. Die Generäle erklärten: „Wir wollen keine Begnadigung, sondern Gerechtigkeit; Gerechtigkeit wird erst durch die Wiederherstellung unserer Dienstgrade und Rechte erreicht.“
Die verbleibenden Haftstrafen der pensionierten Generäle, die jahrelang im Zusammenhang mit dem 28.-Februar-Komplottverfahren inhaftiert waren, wurden aufgehoben.
Während die Generäle aus der Haft entlassen wurden, löste die Bewertung der Entscheidung als „Begnadigung“ Empörung aus.
Die verbleibenden Strafen der pensionierten Kommandeure Çetin Doğan, Yıldırım Türker, Erol Özkasnak, Fevzi Türkeri und Temel Özkaynak wurden durch eine Entscheidung des Präsidenten erlassen. Die pensionierten Kommandeure haben Klage auf Wiederaufnahme des Verfahrens eingereicht. Der Anwalt der Kommandeure, Aykanat Kaçmaz, sagte: „Gerechtigkeit wird erst durch die Wiederherstellung der Dienstgrade und Rechte erreicht.“
Zuletzt reichte Aykanat Kaçmaz, der Anwalt der fünf entlassenen Kommandeure, beim 5. Schwurgericht in Ankara einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens, die Rückgabe der Dienstgrade und die Wiederherstellung ihrer weiteren Rechte ein.

Gegenüber Saygı Öztürk von der Zeitung Sözcü erklärte Anwalt Kaçmaz: „Wir wollen keine Begnadigung, sondern Gerechtigkeit. Ich glaube, dass am Ende eines Wiederaufnahmeverfahrens ein Freispruch stehen wird.“ Kaçmaz wies darauf hin, dass die Angeklagten aufgrund der in der Gesellschaft, bei Politikern und in der Justiz vorherrschenden Wahrnehmung, der 28. Februar sei ein „Putsch“ gewesen, nicht entlastet werden konnten, und fügte hinzu:
„Wenn die Gegenseite auf diese Rechtswidrigkeit, das FETÖ-Komplott sowie gefälschte Beweise und Zeugenaussagen hinweist, führt die andere Seite als Gegenargument die Einschränkung der Bildungsfreiheit aufgrund des Kopftuchverbots und die Kopftuchvorfälle an den Universitäten in jenem Prozess an, und diese Debatte dauert an. Die Angeklagten stehen jedoch nicht wegen der Einführung eines Kopftuchverbots, der Entlassung religiöser Mitarbeiter aus dem öffentlichen Dienst oder der Ausübung von Druck auf Untergebene wegen deren Kopftuch oder dem ihrer Ehefrauen vor Gericht. Der einzige Vorwurf lautet, die Regierung durch Gewalt und Zwang zum Rücktritt gezwungen zu haben.“
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Özgür Özel antwortet mit konkretem Datum zur Anzahl der Rücktritte
Huthis greifen saudischen Tanker an
Waldbrand in Antalya unter Kontrolle gebracht
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Özels Vorstoß für eine neue Partei in der Weltpresse
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Die neue Regel auf dem Feld: Zermürbung
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Kritische Figur aus den Epstein-Akten tot in ihrem Haus aufgefunden
Schlechte Nachrichten für die von Özgür Özel geplante 'Neue Partei'