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Polizei und Wachleute haben nur zugesehen: Stellungnahme des Gouverneursamts Diyarbakır zu den Aufnahmen

In Diyarbakır hat eine Gruppe Filialen von Burger King und Starbucks angegriffen. Die Gruppe rief dabei religiöse Parolen und skandierte Slogans gegen Israel. Nach dem Vorfall gab das Innenministerium bekannt, dass gegen 16 Personen ermittelt werde. Aufgetauchte Videoaufnahmen zeigen jedoch, dass Polizei und Wachleute trotz der Angriffe nicht eingriffen. Das Gouverneursamt Diyarbakır erklärte zu den Bildern: „Diese Aufnahmen entstanden, während die Demonstranten von den Wachleuten nach draußen geleitet wurden.“ Eine Erklärung dazu, warum gegen die Angreifer keine strafrechtlichen Maßnahmen ergriffen wurden, blieb jedoch aus.

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Polizei und Wachleute haben nur zugesehen: Stellungnahme des Gouverneursamts Diyarbakır zu den Aufnahmen

In Diyarbakır verübte eine Gruppe am 22. Juni Angriffe auf eine Starbucks-Filiale am Mahabad-Boulevard im Bezirk Kayapınar sowie auf eine Burger-King-Filiale im Bezirk Sur. Die Angreifer schlugen auf einige Personen in den Räumlichkeiten ein.

STELLUNGNAHME DES MINISTERIUMS

In einer Erklärung auf dem Social-Media-Konto des Innenministeriums hieß es:

"Die Verfahren gegen die 16 Personen, die am Samstag, dem 22. Juni 2024, in zwei verschiedene Betriebe in den Bezirken Sur und Kayapınar in Diyarbakır eingedrungen sind, werden von der Polizeidirektion der Provinz Diyarbakır durchgeführt.

Sie werden heute der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır überstellt."

In Diyarbakır verübte eine Gruppe am 22. Juni Angriffe auf eine Starbucks-Filiale am Mahabad-Boulevard im Bezirk Kayapınar sowie auf eine Burger-King-Filiale im Bezirk Sur. Die Angreifer schlugen auf einige Personen in den Räumlichkeiten ein.

IGNORIERT

Zuletzt tauchten neue Aufnahmen der Überfälle auf, bei denen religiöse Parolen gerufen wurden.

Den vorliegenden Aufnahmen zufolge griffen Polizei und Wachleute trotz der Überfälle auf Starbucks und Burger King nicht ein, obwohl sie das Geschehen beobachteten.

STELLUNGNAHME DES GOUVERNEURSAMTS DIYARBAKIR

Das Gouverneursamt Diyarbakır nahm Stellung zu den Aufnahmen, die den Vorwurf nahelegten, dass "Wachleute den Personen, die in die Betriebe in der Stadt eindrangen, dies gestatteten", während die Angriffe bei den Gästen von Starbucks und Burger King in Diyarbakır Angst und Schrecken verbreiteten.

Die Erklärung lautet wie folgt:

"In Bezug auf die Aktion, die am 22. Juni 2024 in einem Betrieb in unserer Provinz stattfand, kursieren auf einigen Social-Media-Konten Beiträge, wonach die Wachleute dem Geschehen tatenlos zugesehen und den Demonstranten das Eindringen gestattet hätten.

Tatsächlich wurden diese Aufnahmen jedoch während des Hinausleitens der Demonstranten durch die Wachleute gemacht.

Wir geben dies der Öffentlichkeit respektvoll bekannt."

VERDÄCHTIGE WURDEN FREIGELASSEN

Im Rahmen der Ermittlungen zu den Angriffen, die eine Gruppe am Abend des 22. Juni auf Filialen einiger Ketten in den Bezirken Sur und Kayapınar verübte, um gegen das Massaker Israels in Gaza zu protestieren, wurden 16 Verdächtige festgenommen.

Nach ihren Aussagen bei der Polizeidirektion der Provinz Diyarbakır wurden die Verdächtigen der Justiz überstellt.

15 der Verdächtigen wurden nach ihren Aussagen bei der Staatsanwaltschaft freigelassen, während 1 Person durch das zuständige Gericht unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt wurde.


Nachrichtenquelle: 12punto

Burger King Starbucks Innenministerium