Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
53,9739
Dollar
Arrow
44,7367
Pfund Sterling
Arrow
62,9966
Gold
Arrow
6316,8466
BIST 100
Arrow
10.729

Polizeibeamter schildert Hinweis, der zur Festnahme der Fabrikbesitzer führte: Prozess zum Brand dauert an

Der Prozess zum Brand in einer Kosmetikabfüllanlage im Bezirk Dilovası in Kocaeli, bei dem sieben Menschen ums Leben kamen, wurde fortgesetzt. Ein als Zeuge geladener Polizeibeamter erklärte, dass der Angeklagte Onay Y. den Aufenthaltsort der Fabrikbesitzer gemeldet habe, die versucht hatten, ins Ausland zu fliehen. Das Gericht vertagte die Verhandlung auf morgen, um die Anhörung weiterer Zeugen fortzusetzen.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Polizeibeamter schildert Hinweis, der zur Festnahme der Fabrikbesitzer führte: Prozess zum Brand dauert an

In der zweiten Sitzung des zweiten Verhandlungstages vor dem 7. Schwurgericht von Gebze, die im Saal des Justizvollzugskomplexes Kandıra stattfand, wurde mit der Anhörung der Zeugen begonnen.

Der als Zeuge vernommene Polizeibeamte E.E.C. schilderte den Prozess der Festnahme der Fabrikbesitzer, die nach dem Vorfall geflohen waren. E.E.C. gab an, dass der Angeklagte Onay Y. die Polizei angerufen und den Hinweis gegeben habe: „Onay Y. rief über die interne Telefonleitung der Polizei an.

Er sagte, dass die Fabrikbesitzer nach Tekirdağ geflohen seien und von dort aus ins Ausland fliehen würden. Innerhalb kurzer Zeit nahmen Polizeieinheiten in Kocaeli und Tekirdağ İsmail Oransal und Altay Ali Oransal in dem Haus fest, in dem sie sich aufhielten. Onay Y. hatte uns mitgeteilt, dass Ali Osman Akat die Anweisung gegeben habe, die Flüchtigen in dem Haus unterzubringen“, erklärte er.

„Kurtuluş sagte, er wolle wegen seiner Schulden eine Filiale auf den Namen seiner Kinder eröffnen“

Der im Prozess vernommene Zeuge M.Ç. gab an, dass die Angeklagten İsmail und Altay Ali Oransal ein Unternehmen mit dem Ziel des Exports gründen wollten, woraufhin er selbst eine Firma gründete. M.Ç. sagte: „Eines Tages kam während eines Treffens auch ihr Vater Kurtuluş Oransal dazu. Er sagte, dass er wegen seiner Schulden eine Filiale auf den Namen seiner Kinder eröffnen wolle. Daraufhin eröffneten wir eine Kosmetikfiliale in Dilovası. Kurtuluş leitete auch den Betrieb in dieser Fabrik.“

Das Gericht vertagte die Verhandlung auf morgen um 14:00 Uhr, um die Anhörung weiterer Zeugen fortzusetzen.

Hintergrund des Vorfalls

Bei dem Brand, der am 8. November 2025 in der Kosmetikabfüllanlage namens Ravive Kozmetik im Stadtteil Mimar Sinan im Bezirk Dilovası ausbrach, kamen Hanım Gülek (65), Esma Dikan (65), Şengül Yılmaz (55), Tuncay Yıldız (48), Tuğba Taşdemir (18), Nisa Taşdemir (17) und Cansu Esatoğlu (16) ums Leben. Kurtuluş Oransal, einer der Fabrikbesitzer, der sich in Untersuchungshaft befand, erlitt im Gefängnis einen Herzinfarkt und verstarb im Krankenhaus, in das er eingeliefert worden war.

In der Anklageschrift wurde für die Verantwortlichen von Ravive Kozmetik, die inhaftierten Angeklagten İsmail Oransal und seinen Bruder Altay Ali Oransal, sowie für die inhaftierten Verantwortlichen der Firma LYKEE Kozmetik, Aleyna Oransal und Gökberk Güngör, denen eine gemeinsame Produktion vorgeworfen wird, wegen 'Tötung mit bedingtem Vorsatz' jeweils siebenmal lebenslange Haft sowie wegen 'qualifizierter Sachbeschädigung' jeweils drei Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu vier Jahren gefordert. Zudem wurde für den flüchtigen Betreiber der Firma, die Arbeitsschutzdienste für die Fabrik erbrachte, Ümit Ç., den inhaftierten verantwortlichen Manager Ünal A., die Arbeitssicherheitsexperten Muhammet D. und Seyfullah Ç., den inhaftierten ehemaligen Eigentümer des Fabrikgebäudes Güven D. sowie die Verantwortlichen der Firma, die das Gebäude erwarb, Caner Özgür Y., Özcan Y. und Özkan Y., wegen 'fahrlässiger Tötung und Körperverletzung' eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten bis zu 22 Jahren und sechs Monaten beantragt. Gegen den Onkel der Oransal-Brüder, den inhaftierten Ali Osman A., sowie gegen Onay Y., den nicht inhaftierten Ömer A. und Abdurrahman Bayatlı wurde wegen 'Begünstigung eines Straftäters' eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren gefordert.

Im ersten Verhandlungstag hatte das Gericht die Freilassung des inhaftierten Angeklagten Onay Y., der wegen 'Begünstigung eines Straftäters' vor Gericht steht, unter der Auflage eines Ausreiseverbots angeordnet. Das Gericht hob zudem die gerichtlichen Kontrollmaßnahmen für den nicht inhaftierten Angeklagten Ömer A. auf, während es für die übrigen inhaftierten Angeklagten die Fortdauer der Untersuchungshaft beschloss.


Nachrichtenquelle: 12punto

Strafe Prozess Dilovası Gerichtsverhandlung Fabrik Gebze