Presseausweis des Journalisten İsmail Arı annulliert
Der Presseausweis des BirGün-Reporters und Journalisten İsmail Arı, der in Ankara 75 Tage lang im Sincan-Gefängnis inhaftiert war und am 5. Juni bei seiner ersten Gerichtsanhörung freigelassen wurde, wurde annulliert.
Das Kommunikationspräsidium der Präsidentschaft hat den Presseausweis des Journalisten İsmail Arı annulliert. Als Begründung gaben Beamte des Kommunikationspräsidiums Arıs „polizeiliches Führungszeugnis“ an.
Wie BirGün berichtet, teilten Beamte des Kommunikationspräsidiums Arı mündlich mit: „Ihr Presseausweis wurde aufgrund Ihres polizeilichen Führungszeugnisses annulliert“, jedoch wurde bekannt, dass gegen Arı kein rechtskräftiges Urteil vorliegt und er keinen entsprechenden Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis hat.
„ES GIBT KEIN VERFAHREN, IN DEM ICH VERURTEILT WURDE“
İsmail Arı äußerte sich zu dem Thema in einem Beitrag auf seinem X-Account wie folgt:
„Ich wurde 75 Tage lang im Gefängnis festgehalten, nur weil ich Journalismus betrieben habe. Während ich im Gefängnis war, hat das Kommunikationspräsidium meinen Presseausweis annulliert. Die Begründung lautet, mein ‚polizeiliches Führungszeugnis‘ sei nicht geeignet. Ich habe nicht ein einziges Verfahren, in dem ich verurteilt wurde. Ich gratuliere denjenigen, die den Presseausweis eines Journalisten annullieren, der nur aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit ins Gefängnis gesteckt wurde.“

Nachrichtenquelle: 12punto
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