Protest gegen Gebührenerhöhungen im Großen Basar: Standgebühren explodieren
Die Händler im Istanbuler Großen Basar protestieren gegen die Entscheidung der Stadtverwaltung Fatih, die Standgebühren auf 8.000 bis 15.000 TL pro Quadratmeter anzuheben, indem sie täglich zur Mittagszeit das Licht in ihren Geschäften ausschalten.
Im Großen Basar, einem der historischen Wahrzeichen Istanbuls, äußern die Händler ihren Unmut über die von der Stadtverwaltung Fatih beschlossene Erhöhung der Standgebühren.
Die Stadtverwaltung hat die Gebühren von 900 TL auf einen Bereich zwischen 8.000 und 15.000 TL pro Quadratmeter angehoben, je nach Lage der Geschäfte, was die Händler in eine schwierige Lage bringt.
PROTESTE DAUERN TÄGLICH AN
Nach der Erhöhung organisieren die Händler täglich um 12.00 Uhr Proteste, indem sie das Licht in ihren Geschäften ausschalten. Auch die Händler des Ägyptischen Basars fordern eine Überprüfung der neuen Gebühren und weisen darauf hin, dass ihre eigenen Standgebühren bei 700 bis 900 TL pro Quadratmeter liegen.

ARBEITEN DES ORDNUNGSAMTES DAUERN AN
Im vergangenen Monat war das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Fatih aktiv geworden, um die Nutzung der Flächen im Großen Basar zu regulieren.
Im Rahmen dieser Arbeiten wurden die Händler verwarnt, falls sie die vor ihren Geschäften festgelegten Grenzen überschritten. Zudem wurden Erfassungen für Geschäfte durchgeführt, die über keine Registrierung für die Flächennutzung verfügen.

Nachrichtenquelle: 12punto
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