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Proteste dauern an: Person versucht sich vor dem Weißen Haus anzuzünden

In der Nähe des Weißen Hauses in Washington hat eine Person versucht, sich aus Protest gegen die Angriffe Israels auf den Gazastreifen anzuzünden. Die Person, die sich als Journalist ausgab, forderte ein Ende der „Lügenberichterstattung“.

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Proteste dauern an: Person versucht sich vor dem Weißen Haus anzuzünden

In Washington, wo gegen den Völkermord Israels im Gazastreifen protestiert wird, hat eine Person in der Nähe des Weißen Hauses, die behauptete, Journalist zu sein, versucht, sich anzuzünden.

Auf in den sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen war zu sehen, wie ein junger Mann im Moment des Versuchs, sich in Brand zu setzen, von der Polizei daran gehindert wurde.

'ICH BIN JOURNALIST, BITTE STOPPT DIE LÜGENBERICHTERSTATTUNG'

"Ich bin Journalist. Bitte stoppt die Lügenberichterstattung", rief die Person, während sie versuchte, sich anzuzünden.

Während eine Person am Protestort versuchte, das Feuer mit Wasser zu löschen, griff auch die Polizei bei der Person ein, die versuchte, sich anzuzünden.

Es war zu sehen, dass die betreffende Person Verbrennungen am Arm erlitten hatte.

Augenzeugen gaben an, dass die Person, die sich anzuzünden versuchte, sagte, sie sei "Journalist bei CBS" und behauptete, dass "CBS im Gazastreifen Lügen verbreite".

ANZAHL DER PROTESTIERENDEN STEIGT

Aufgrund der Unterstützung für Israel haben in den USA bisher, einschließlich des heutigen Vorfalls, vier Aktivisten Proteste durch Selbstverbrennung durchgeführt.

Zuerst hatte sich am 1. Dezember 2023 eine nicht namentlich genannte Person in der Stadt Atlanta im Bundesstaat Georgia vor dem israelischen Generalkonsulat in Atlanta angezündet, um gegen die Unterstützungspolitik der USA für Israel zu protestieren.

Während die schwer verletzte Person ins Krankenhaus eingeliefert wurde, erklärten die Behörden, dass sich während des Protests eine palästinensische Flagge bei der Person befunden habe. Name, Alter oder Geschlecht der betreffenden Person wurden geheim gehalten.

Die Selbstverbrennung des 25-jährigen Aaron Bushnell, der im aktiven Dienst der US Air Force stand, am 24. Februar 2024 vor der israelischen Botschaft in Washington war der Protest, der das größte Aufsehen erregte.

Bushnell, der sein Telefon aufstellte und die Aktion live in den sozialen Medien übertrug, sagte in seiner Militäruniform: "Ich werde mich nicht länger an einem Völkermord beteiligen", übergoss sich mit Benzin und zündete sich an. Bushnell, der minutenlang bis zur Atemlosigkeit "Freiheit für Palästina" rief, kam dabei ums Leben.

In der US-Stadt Boston zündete sich am 11. September eine Person, die sich in den sozialen Medien als Matt Nelson ausgab, an, nachdem sie ein Video geteilt hatte, in dem sie gegen den "Völkermord in Gaza" protestierte.


Nachrichtenquelle: 12punto

Gaza Washington Weißes Haus