„Jaguar“-Klage gegen Rasim Ozan Kütahyalı
Gegen den für seine Nähe zur Regierung bekannten Fernsehkommentator Rasim Ozan Kütahyalı wurde Strafanzeige erstattet, weil er zwei ihm anvertraute Autos nicht zurückgegeben haben soll. Kütahyalıs Anwalt wies die Vorwürfe zurück.
Ein georgischer Staatsbürger hat Strafanzeige gegen den Fernsehkommentator Rasim Ozan Kütahyalı erstattet, weil dieser zwei ihm anvertraute Autos nicht zurückgegeben haben soll. In der bei der Staatsanwaltschaft eingereichten Anzeige wird behauptet, Kütahyalı halte die besagten Fahrzeuge versteckt. Kütahyalıs Anwalt betonte hingegen, dass die Anschuldigungen gegen seinen Mandanten haltlos seien und erklärte: „Mein Mandant hat die Fahrzeuge käuflich erworben und bezahlt.“
Wie Dinçer Gökçe von Halk TV berichtet, wurde die Strafanzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul Anadolu von einer Person namens Nato Bagashvili eingereicht. Die Schriftsätze, in denen Kütahyalı als Beschuldigter geführt wird, enthalten den Vorwurf, dass zwei Autos nicht zurückgegeben wurden. Demnach brachte Bagashvili im vergangenen Jahr zwei Fahrzeuge mit georgischem Kennzeichen in die Türkei und übergab sie Kütahyalı. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen Mercedes (Modell 2007) und einen Jaguar (Modell 2012).
STRAFZAHLUNGEN FÄLLIG
Wie bekannt ist, dürfen ausländische Fahrzeuge in der Türkei maximal drei Monate lang verbleiben. Vor Ablauf dieser Frist müssen die entsprechenden Fahrzeuge das Land verlassen. In der Anzeige bei der Staatsanwaltschaft heißt es, dass Nato Bagashvili aufgrund der Tatsache, dass die Fahrzeuge die Türkei nicht verlassen haben, mit Strafzahlungen belegt wurde.
VORWURF: „FAHRZEUGE VERSTECKT“
In der Anzeige der Staatsanwaltschaft heißt es zusammenfassend: „Der Beschuldigte wurde mehrfach gewarnt. Die von ihm verursachte Notlage wurde erläutert. Der Beschuldigte, der behauptete, Wartungskosten getragen zu haben, hat die Fahrzeuge versteckt.“ In der Anzeige wird zudem darauf hingewiesen, dass Kütahyalı die Fahrzeuge weiterhin nutze: „Da die Person unter Polizeischutz steht und an keiner Verkehrskontrolle teilnimmt, kann sie nicht gefasst werden.“
'30 TAUSEND DOLLAR FÜR WARTUNG AUSGEGEBEN'
Der Anzeige zufolge forderte Kütahyalı die Erstattung von 30.000 Dollar, die er angeblich für die Wartung der Fahrzeuge ausgegeben habe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde Kütahyalı bereits vernommen.
STELLUNGNAHME DES ANWALTS: „DER EIGENTLICHE LEIDTRAGENDE IST KÜTAHYALI“
Rasim Ozan Kütahyalıs Anwältin Merve Uçanok erklärte: „In diesem Fall ist mein Mandant Rasim Ozan Kütahyalı das Opfer; er ist die Partei, deren mit eigenem Geld gekaufte Autos geraubt werden sollen.“ Rechtsanwältin Uçanok fuhr fort: „Mein Mandant hat bei seinem Besuch in Georgien den Preis für diese beiden Autos bezahlt und sie gekauft. Es gibt Beweise und Zeugen für diesen Kaufprozess. Jetzt sollen diese Autos gewaltsam und ohne Gegenleistung zurückgefordert werden.“
'DIE AUTOS WURDEN VON GEORGISCHEN GESCHWISTERN GEBRACHT'
Uçanok, die argumentiert, dass versucht werde, Kütahyalı zu betrügen, sagte: „Die georgische Schwester und der Bruder, die falsche Aussagen gemacht haben, haben praktisch identische Aussagen abgegeben. Ihre Aussagen sind von Anfang bis Ende gelogen. Die georgische Schwester und der Bruder haben das Auto, das mein Mandant Rasim Bey gekauft hat, selbst gefahren und in Istanbul übergeben. Es handelt sich um einen echten Kaufvorgang.“ Uçanok fügte hinzu: „Mein Mandant hat erklärt, dass er bereit ist, die Autos gegen Rückerstattung des gezahlten Preises zurückzugeben.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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