Reaktion der First Lady des Irak auf Trumps „Kurden“-Äußerung: „Keine Söldner“
Die Ehefrau des irakischen Präsidenten und kurdische Politikerin Shanaz Ibrahim Ahmed forderte in einem am Donnerstag veröffentlichten offenen Brief alle Parteien im anhaltenden Spannungsfeld mit dem Iran dazu auf, die Kurden nicht in die Konflikte hineinzuziehen.
Ahmed veröffentlichte inmitten des anhaltenden Konflikts mit dem Iran einen offenen Brief an die beteiligten Parteien und appellierte, die Kurden nicht in die Auseinandersetzungen hineinzuziehen. Ahmed betonte: „Die Kurden sind keine Söldner.“
In ihrem Schreiben unterstrich Shanaz Ibrahim Ahmed, dass die Kurden häufig zu einem Instrument in den Interessenkonflikten der Großmächte gemacht würden, und erklärte: „Allzu oft erinnert man sich nur dann an die Kurden, wenn ihre Stärke oder ihre Opferbereitschaft benötigt wird.“
Ahmeds Erklärung folgte auf Berichte, wonach die CIA iranfeindliche separatistische kurdische Gruppen im Irak dazu ermutigt habe, gegen den Iran vorzugehen.
Unterdessen hatte der Iran am Mittwoch angekündigt, Angriffe auf Ziele in der Autonomen Region Kurdistan im Irak durchgeführt zu haben, die er als „separatistische Terrorgruppen“ bezeichnete.
„DIE KURDEN WURDEN IM STICH GELASSEN“
In ihrem Brief erinnerte Ahmed daran, dass die Kurden in der Vergangenheit bereits mehrfach von Großmächten unterstützt und anschließend im Stich gelassen wurden.
Sie verwies darauf, dass die USA die irakischen Kurden 1991 dazu ermutigt hätten, sich gegen das Regime von Saddam Hussein zu erheben, sie jedoch später, als sich die Prioritäten änderten, allein gelassen hätten.
Ahmed erinnerte zudem daran, dass die USA ihre jahrelange Zusammenarbeit mit der Terrororganisation YPG/SDF in Syrien im Januar beendet hätten. Nach dieser Entscheidung habe die syrische Regierung einige Gebiete unter Kontrolle der YPG/SDF übernommen, führte sie aus.
Ahmed schloss ihren Brief mit den Worten: „Deshalb appelliere ich an alle Konfliktparteien: Lasst die Kurden in Ruhe. Wir sind keine Söldner.“
Die Autonome Region Kurdistan im Irak (KRG) gab am selben Tag in einer Erklärung bekannt, dass sie kein Teil irgendeines Versuchs sei, den Krieg in der Region auszuweiten.
In der Erklärung wurde betont, dass die Behauptungen, die KRG agiere bei einem möglichen Operationsplan gegen den Iran gemeinsam mit der CIA, „völlig unbegründet“ seien.
WAS HAT TRUMP GESAGT?
US-Präsident Donald Trump äußerte sich in einem Interview mit Reuters bemerkenswert zu der Möglichkeit eines Aufstands der Kurden im Iran.
Auf die Frage, ob er einen Aufstandsversuch separatistischer kurdischer Gruppen im Iran unterstützen würde, antwortete Trump: „Wenn sie das tun wollen, wäre das großartig. Ich würde das voll und ganz unterstützen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Überraschende Ergebnisse zur 'neuen Partei' von Özgür Özel
Die PKK-Öffnung und der Weg von Özgür Özel!..
Wie haben die Zeitungen den Abschied von Özgür Özel von der CHP bewertet?
Er tötete seine Ehefrau durch einen Schnitt in den Hals: Die Kinder wurden Zeugen der Tat
Was hat die CHP getan?
Özels Vorstoß für eine neue Partei in der Weltpresse
Die neue CHP gegen die CEHAPE
Brand im TUSAŞ-Motorenwerk in Eskişehir unter Kontrolle
Von der Selbstwirksamkeit zur Hilflosigkeit
Erste Reaktion von Kılıçdaroğlu auf Özgür Özels Ankündigung einer neuen Partei