Reaktionen auf Israel in der EU nehmen weiter zu: Kritik an 'unverhältnismäßiger Gewalt' aus Italien
Der italienische stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Antonio Tajani kritisierte die Angriffe Israels auf den Gazastreifen, die seit dem 7. Oktober andauern. Während Tajani betonte, dass sie die Angriffe nicht als 'Völkermord' bezeichneten, bezeichnete er sie als 'unverhältnismäßig'.
Der italienische stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Antonio Tajani äußerte sich in einer Sendung bei Radio1 zu aktuellen Themen.
In seinen Erklärungen kritisierte Tajani zudem die Angriffe auf den Gazastreifen. Während Tajani betonte, dass sie die Angriffe nicht als 'Völkermord' bezeichneten, bezeichnete er sie als 'unverhältnismäßig'.
Tajani äußerte sich in seiner Erklärung wie folgt:
"An diesem Punkt ist die Reaktion Israels unverhältnismäßig geworden. Es gibt eine zu große Anzahl an Todesopfern, die nichts mit der Hamas zu tun haben."
Der italienische Minister forderte Israel dazu auf, Vergeltungsmaßnahmen gegen die palästinensische Zivilbevölkerung zu unterlassen.
In Bezug auf den Aufruf des italienischen Rappers tunesischer Herkunft Ghali Amdouni, den "Völkermord zu stoppen", sagte Tajani: "Ich glaube nicht, dass dort (in Gaza) ein Völkermord stattfindet. Israel macht definitiv Fehler, weil es den Tod von zu vielen Zivilisten verursacht. Wir müssen die Freilassung der Geiseln und ein Ende der Intensität der israelischen Angriffe anstreben."
Nachrichtenquelle: AA
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