RTÜK verhängt Sendeverbot für IS-Operation in Yalova: Schutz der öffentlichen Ordnung und Sicherheit
Der Hohe Rat für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK) hat ein vorübergehendes Sendeverbot für die Operation gegen die Terrororganisation IS in Yalova angekündigt.
Der RTÜK teilte auf seinem offiziellen Social-Media-Accountmit, dass im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Yalova geführten Ermittlungenbezüglich der am 29.12.2025 gegen Mitglieder der Terrororganisation IS, die alsin Anschlagsvorbereitungen befindlich eingestuft wurden, durchgeführten Operation ein Sendeverbot erlassen wurde.Im Rahmen der durchgeführten Operation wurde aufgrund der Tatsache, dass die Berichterstattung in den Audio-, Print- undvisuellen Mediendie Vertraulichkeit der Ermittlungen verletzt, für dasbetreffende Ereignis und die Ermittlungsakte jegliche Art von Nachrichten, Interviews, Bildern, Beiträgenund ähnlichen Veröffentlichungen untersagt, währendbestehende Inhalte unverzüglich aus derVerbreitung zu nehmen sind.wurde beschlossen, diese aufzuheben.
Das Sendeverbot wurde erlassen, um eine ordnungsgemäßeDurchführung der Ermittlungen, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Gesellschaftzu schützen sowie um zu gewährleisten, dassunsere Sicherheitskräfte ihre Aufgaben effektiv und sicher erfüllen können; es ist rechtlich bindend.In diesem Rahmen sind Live-Übertragungen vom Einsatzort, Berichte über den Verlauf der Operation sowie Informationen über die
Sicherheitskräfte untersagt.Dies dient der Wahrung der operativen Sicherheit.Ermittlung und Methoden des Eingreifens sowie die Frageder Ermittlungsprozesse beeinträchtigen könnten, ist die Veröffentlichung von Bild-, Ton- und Informationsmaterial außerhalb der offiziellen Stellen durch jegliche Quellen ausdrücklich untersagt.er. Sollten Sendungen festgestellt werden, die gegen das Sendeverbot verstoßen,wird unser Hoher Rat im Rahmender einschlägigen Rechtsvorschriften, insbesondere des Gesetzes Nr. 6112,Verwaltungssanktionen verhängen. Die Verstöße werden zudem gesondert bewertet,und die entsprechenden Sanktionsverfahren werden unverzüglich eingeleitet,hieß es.
Nachrichtenquelle: 12punto
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