RTÜK-Vorsitzender Ebubekir Şahin droht Rundfunkanstalten
Der RTÜK-Vorsitzende Şahin hat in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account Rundfunkanstalten gedroht, die über die „İmamoğlu-Ermittlungen“ berichten.
Şahin äußerte sich in seiner Erklärung wie folgt:
Eine offene und sehr wichtige Warnung an die Rundfunkanstalten!
Wie wir bereits zuvor betont haben, muss unsere Medienlandschaft bei den von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul geführten Ermittlungen mit Besonnenheit agieren.
Wir hatten bereits die notwendigen Warnungen ausgesprochen, dass sie nicht einseitige und unwahre Nachrichten verbreiten, sondern offizielle Informationen und Erklärungen der Behörden berücksichtigen und gemäß den Gesetzen und Grundsatzentscheidungen senden sollen. In der Folge haben wir bei unserer ersten Sitzung des Obersten Rates gegen Rundfunkanstalten, die sich nicht an die Gesetze hielten, Sanktionen bis hin zur maximal möglichen Programmunterbrechung verhängt.
Ich möchte betonen: Als Oberster Rat für Radio und Fernsehen (RTÜK) kündigen wir hiermit nachdrücklich und wiederholt an, dass gegen Rundfunkanstalten, die außerhalb des Gesetzes senden, die Bevölkerung zu Protesten aufrufen, Kommentatoren zu Wort kommen lassen, die wie Sprecher illegaler Organisationen auftreten, einseitige Berichterstattung betreiben, die die Persönlichkeitsrechte verletzt, oder Äußerungen und Sendungen verbreiten, die Beleidigungen oder gar Drohungen gegen Staatsvertreter, die mit den Ermittlungen betrauten Justizbeamten, Polizeipersonal und Sicherheitskräfte enthalten, Sanktionen verhängt werden. Diese können von langfristigen Sendeverboten bis hin zum Entzug der Lizenz reichen.
Ich danke den Rundfunkanstalten, die in diesem Prozess besonnen berichten und sich bemühen, die Öffentlichkeit neutral zu informieren. Den wenigen Rundfunkanstalten, die unsere Warnungen ignorieren und ihre rechtswidrigen Sendungen fortsetzen, möchte ich mitteilen, dass dies eine letzte formelle Warnung ist.
Dies wird der Öffentlichkeit respektvoll mitgeteilt.
Eine offene und sehr wichtige Warnung an die Rundfunkanstalten!
— Ebubekir Şahin (@ebekirsahin) 22. März 2025
Wie wir bereits zuvor betont haben, muss unsere Medienlandschaft bei den von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul geführten Ermittlungen mit Besonnenheit agieren.
Nicht einseitige und unwahre Nachrichten, sondern offizielle Informationen und Erklärungen der Behörden… https://t.co/xuLuZMIqQg
Nachrichtenquelle: 12punto
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