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Schengen-Krise weitet sich aus: Visuminhaber müssen nach Rückkehr in die Botschaft kommen

Die ungarische Botschaft legte einem türkischen Staatsbürger, der ein 8-tägiges Schengen-Visum für eine Reise nach Ungarn erhalten hatte, einen „Warnhinweis“ in den Reisepass. In der Notiz wurde gefordert, dass der Betroffene nach seiner Rückkehr in die Türkei persönlich mit seinem Reisepass in der Konsularabteilung der ungarischen Botschaft in Ankara erscheinen müsse, um zu überprüfen, ob das Visum zweckgemäß genutzt wurde.

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Schengen-Krise weitet sich aus: Visuminhaber müssen nach Rückkehr in die Botschaft kommen

Die Schengen-Visum-Krise vertieft sich von Tag zu Tag. Während die Krise bei den Schengen-Visa mit europäischen Ländern anhält, ist eine weitere Praxis bekannt geworden, die die Krise noch verschärfen dürfte.

Wie Asya Tekyaşar von T24 berichtet, hat die ungarische Botschaft den Visumantrag eines türkischen Staatsbürgers, der ein Schengen-Visum für eine Reise nach Ungarn beantragt hatte, zwar genehmigt, jedoch nur ein 8-tägiges Visum ausgestellt.

Die Botschaft legte zudem einen Warnhinweis in den Reisepass. In der Notiz wurde gefordert, dass der Betroffene innerhalb einer Woche nach seiner Rückkehr in die Türkei in der Konsularabteilung der ungarischen Botschaft in Ankara erscheinen müsse.

In dem Warnhinweis heißt es: „Die Konsularabteilung der ungarischen Botschaft in Ankara fordert Sie auf, Ihren Reisepass innerhalb einer Woche nach Ihrer Rückkehr aus dem Schengen-Raum in die Türkei bei unserem Konsulat vorzulegen, um zu überprüfen, ob das erteilte Visum ordnungsgemäß genutzt wurde.“

Die Ablehnungsquote bei Schengen-Visumanträgen aus der Türkei steigt von Tag zu Tag. Es wird darauf hingewiesen, dass die Ablehnungsquote bei Schengen-Visumanträgen türkischer Staatsbürger in einem Zeitraum von 4 Jahren stark angestiegen ist und von 9,7 Prozent im Jahr 2019 auf 16,1 Prozent im Jahr 2023 geklettert ist.

Andererseits wurde berichtet, dass die Länder des Schengen-Raums die Visumtermine bis Ende Mai geschlossen hätten, mit der Begründung, dass die begrenzten Kontingente bereits ausgeschöpft seien.

VISUMGEBÜHREN WURDEN ERHÖHT

Die EU-Kommission hatte in der vergangenen Woche die Gebühren für die Erneuerung von Schengen-Visa um 12 Prozent erhöht. Mit der neuen Preiserhöhung stieg die Gebühr für die Visumerneuerung für Erwachsene auf 90 Euro und für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren auf 45 Euro. Der neue Tarif tritt ab dem 11. Juni in Kraft.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ungarn Schengen-Visum