Schlechte Nachrichten für Kılıçdaroğlu und Erdoğan in neuester Umfrage: Wenn Özgür Özel eine neue Partei gründet, verschieben sich alle Machtverhältnisse an der Wahlurne!
Die im Juni 2026 von ANK-AR mit über 2.000 Teilnehmern durchgeführte Umfrage wurde veröffentlicht. Die Studie verdeutlicht die Wählertrends in Bezug auf Wirtschaft, vorgezogene Neuwahlen, politische Parteien und Szenarien für die Präsidentschaftswahl.
Die "Wähleragenda-Umfrage Juni 2026", die das Institut ANK-AR Araştırma ve Danışmanlık vom 26. bis 28. Juni 2026 mit 2.004 Personen durchführte, legte die Ansichten der Wähler zu Wirtschaft, Politik und möglichen Wahlszenarien offen.
Wie Merve Kılıç von der Zeitung Cumhuriyet berichtet, zeigt die Umfrage, dass wirtschaftliche Probleme weiterhin das dominierende Thema auf der Agenda sind und die Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen von einer Mehrheit unterstützt wird.
WIRTSCHAFT BLEIBT DAS WICHTIGSTE THEMA
Während ein Großteil der Teilnehmer angab, dass die türkische Wirtschaft schlecht verwaltet werde, war auch ein bemerkenswerter Anteil derer zu verzeichnen, die in den kommenden Monaten mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten rechnen.
Die türkische Wirtschaft wird schlecht verwaltet: 83,4 Prozent
Die türkische Wirtschaft wird gut verwaltet: 11,8 Prozent
Erwarten wirtschaftliche Schwierigkeiten in den nächsten 3 Monaten: 57,6 Prozent
Erwarten keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten: 36,5 Prozent
MEHRHEIT HÄLT DAS LAND FÜR SCHLECHT VERWALTET
In der Umfrage äußerte die Mehrheit der Teilnehmer die Ansicht, dass das Land schlecht verwaltet werde.
Diejenigen, die das Land für schlecht verwaltet halten: 63,6 Prozent
Diejenigen, die das Land für gut verwaltet halten: 29,5 Prozent
ANTEIL DER BEFÜRWORTER VORGEZOGENER NEUWAHLEN LIEGT BEI 56,5 PROZENT
In der Umfrage wurden die Teilnehmer auch nach ihrer Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen gefragt.
Diejenigen, die sagen: "Es sollte vorgezogene Neuwahlen geben": 56,5 Prozent
Diejenigen, die sagen: "Es sollte keine vorgezogenen Neuwahlen geben": 34,1 Prozent
Unentschlossene: 9,4 Prozent
AUFFÄLLIGE ERGEBNISSE BEI CHP-SZENARIEN
In der Studie wurden auch die Präferenzen bei Parlamentswahlen basierend auf verschiedenen CHP-Führungsszenarien gemessen.
Falls Özgür Özel CHP-Vorsitzender bleibt:
CHP: 34,8 Prozent
AKP: 27,5 Prozent
DEM-Partei: 9,3 Prozent
MHP: 8,2 Prozent
İYİ-Partei: 5,3 Prozent
BILD ÄNDERT SICH IM KILIÇDAROĞLU-SZENARIO
In dem Szenario, in dem Kemal Kılıçdaroğlu Parteivorsitzender ist, steigt die AKP auf den ersten Platz, während die CHP auf den dritten Platz zurückfällt.
AKP: 30,9 Prozent
DEM-Partei: 13,5 Prozent
CHP: 13,1 Prozent
İYİ-Partei: 13 Prozent
Unentschlossene: 25,9 Prozent
WENN ÖZGÜR ÖZEL EINE NEUE PARTEI GRÜNDET...
In einem in der Studie enthaltenen Szenario wurde auch die Stimmenverteilung geteilt, die sich ergeben würde, wenn Özgür Özel eine neue Partei gründet.
Neue Partei: 34 Prozent
AKP: 27,3 Prozent
MHP: 7,8 Prozent
DEM-Partei: 7,7 Prozent
İYİ-Partei: 5 Prozent
CHP: 4,1 Prozent
DREI VERSCHIEDENE SZENARIEN IM PRÄSIDENTSCHAFTSRENNEN
In der Studie wurden auch die Ergebnisse zu drei möglichen Präsidentschaftsduellen bekannt gegeben.
EKREM İMAMOĞLU - RECEP TAYYİP ERDOĞAN
Ekrem İmamoğlu: 44,6 Prozent
Recep Tayyip Erdoğan: 35,8 Prozent
MANSUR YAVAŞ - RECEP TAYYİP ERDOĞAN
Mansur Yavaş: 46,2 Prozent
Recep Tayyip Erdoğan: 32,4 Prozent
ÖZGÜR ÖZEL - RECEP TAYYİP ERDOĞAN
Özgür Özel: 42,4 Prozent
Recep Tayyip Erdoğan: 37,6 Prozent
KEINE UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE DEBATTE UM "NICHTIGKEIT"
Die Mehrheit der Teilnehmer gab an, die Entscheidung zur "absoluten Nichtigkeit" bezüglich des CHP-Parteitags nicht zu billigen.
Diejenigen, die die Entscheidung nicht billigen: 58,5 Prozent
Diejenigen, die die Entscheidung billigen: 25,8 Prozent
Unentschlossene: 15,7 Prozent
WAS SOLL ÖZGÜR ÖZEL TUN?
Diejenigen, die sagen: "Er sollte eine neue politische Partei gründen": 39,6 Prozent
Diejenigen, die sagen: "Er sollte innerhalb der CHP kämpfen": 24,2 Prozent
OPERATIONEN GEGEN GEMEINDEN
Die Studie enthielt auch Ansichten zu den Operationen gegen CHP-geführte Gemeinden.
Diejenigen, die die Operationen für politisch motiviert halten: 52,8 Prozent
Diejenigen, die sie im Rahmen der Korruptionsbekämpfung für gerechtfertigt halten: 37,5 Prozent
ANSICHTEN ZUM FRIEDENS- UND LÖSUNGSPROZESS
Ein bedeutender Teil der Teilnehmer gab an, nicht daran zu glauben, dass die kurdische Frage am Ende des Prozesses gelöst werde.
Diejenigen, die sagen: "Es wird nicht gelöst werden": 43,9 Prozent
Diejenigen, die sagen: "Es wird gelöst werden": 26,7 Prozent
Diejenigen, die sagen: "Es gibt kein kurdisches Problem": 20,1 Prozent
Nachrichtenquelle : 12punto
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