Sie gründeten eine Firma in Ungarn und verkauften der ESK Vieh für Millionen Euro
Es wird behauptet, dass fünf separate Verträge, die die Fleisch- und Milchbehörde (ESK) im Jahr 2023 unterzeichnet hat, an dasselbe Unternehmen vergeben wurden, das einer Person und deren Partnern gehört, die nach der Gründung in der Türkei auch eine Firma in Ungarn eröffneten. Es wird behauptet, dass für insgesamt 13.000 Rinder 22,5 Millionen Euro gezahlt wurden.
Nach den Vorwürfen, dass der Generaldirektor der Fleisch- und Milchbehörde (ESK), Mücahid Taylan, Verbindungen zu einem in Ungarn tätigen Fleischhandelsunternehmen habe, kommen neue Informationen über die Importgeschäfte der Behörde im Jahr 2023 ans Licht.
Wie Bahadır Özgür von Halk TV berichtet, soll die ESK im Laufe des Jahres 2023 fünf separate Verträge für den Rinderimport abgeschlossen haben. In diesem Rahmen wurden insgesamt 13.000 Schlachtrinder erworben und dafür 22 Millionen 535 Tausend Euro gezahlt.
ES WIRD BEHAUPTET, DASS ALLE VERTRÄGE MIT DEMSELBEN UNTERNEHMEN ABGESCHLOSSEN WURDEN
Es wird behauptet, dass alle fünf Verträge mit dem in Ungarn ansässigen Unternehmen Koletich Laszlo Attila EV unterzeichnet wurden. Es wird hervorgehoben, dass der Unternehmensinhaber Koletich Laszlo Attila eine gemeinsame Vergangenheit mit Personen hat, die auch in der Türkei geschäftlich tätig sind.
Den Vorwürfen zufolge gründete Koletich Laszlo Attila im Jahr 2018 gemeinsam mit Osman Kuş das Unternehmen Livestock Turkey Trade Hayvancılık im Landkreis Gelibolu in Çanakkale. Ein Jahr später sollen dieselben Partner ein zweites Unternehmen namens Livestock Agent Hungary in Ungarn in Betrieb genommen haben. Es wird angegeben, dass diese Unternehmen später begannen, Schlachtrinder in die Türkei zu liefern.
DATEN UND BETRÄGE DER FÜNF VERTRÄGE
Den Behauptungen zufolge wurde der erste Vertrag der ESK am 13. Januar 2023 unterzeichnet. In diesem Vertrag sollen 2.500 Rinder erworben und eine Zahlung von 4 Millionen 60 Tausend Euro geleistet worden sein.
Im zweiten Vertrag vom 1. März 2023 sollen für 2.000 Rinder aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei 3 Millionen 500 Tausend Euro gezahlt worden sein.
Im dritten Vertrag, der am 11. April 2023 unterzeichnet worden sein soll, wurden für 2.500 aus denselben Ländern importierte Tiere 4 Millionen 375 Tausend Euro gezahlt.
Während im vierten Vertrag vom 18. Mai 2023 für 2.000 Rinder 3 Millionen 500 Tausend Euro veranschlagt wurden, soll der letzte am 8. September 2023 unterzeichnete Vertrag insgesamt 4.000 Rinder umfassen, die in vier Lieferungen transportiert wurden und 7 Millionen 100 Tausend Euro gekostet haben.
Nachrichtenquelle: 12punto
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